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Heute Abend (20. Januar) um 20.15 Uhr ist es soweit. Dann ermitteln die Dortmunder Tatort-Komissare Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt) in ihrem 13. Fall. Der Krimi „Zorn“ führt die Zuschauer durch die trostlose und verlassene Welt der Zechen im Ruhrgebiet.

Typisch Ruhrgebiet? Es wird viel gequalmt und Pils gekippt. Vor allem aus Frust und Langeweile. Nach den Zechenschließungen sind keine Jobs in Sicht; man fühlt sich verraten nach den vielen Jahren der Plackerei unter Tage.

Depressive Stimmung im Bergbauviertel

Der Dortmunder Tatort spielt an tristen Schauplätzen des Ruhrgebiets. Die graue Industrie-Kulissen und die heruntergekommene Bergbausiedlungen, vermitteln eine depressive Stimmung. Mittendrin, am Emscher-Ufer, die Leiche eines früheren Bergmanns – erschossen aus nächster Nähe auf einer Abraumhalde.

Brisant: Der Tote hatte bis zuletzt für die Bewohner der Siedlung gekämpft, wollte die Zeche auf Bergschäden verklagen.

Showdown vor Stahlwerkkulisse

Schnell geraten andere Bergmänner in Verdacht den Kumpel erschossen zu haben. Etwas überzeichnet kommt dabei der durchgeknallte „Reichsbürger“ Friedemann Keller (Götz Schubert) daher. In einer Industriehalle am Rande Dortmunds hat Keller seinen eigenen Staat ausgerufen und sich zum Reichskanzler ernannt.

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Der Showdown findet aber vor einer anderen Kulisse statt – einem alten Stahlwerk. Das Ende der Ermittlungen wird schließlich von einer gezündeten Bombe eingeleitet. Mit dpa-Material