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Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund eröffnet bald die erste Hall of Fame für Fußballer. Unter den elf besten Spielern der DFB-Geschichte befindet sich sogar ein Borusse.

Egal ob Rahn, Rummenigge oder Seeler – es gibt Nationalspieler, die sind Legenden. Sie werden demnächst in einer Ruhmeshalle des Fußballmuseums geehrt. Ab April 2019 können Fans die Installation besichtigen.

Hall of Fame im Fußballmuseum: So lief die Abstimmung

„Die Hall of Fame würdigt die größten Legenden erstmals an einem zentralen Ort. Damit ist die Grundlage für eine neue Institution im deutschen Fußball gelegt“, meint Manuel Neukirchner, der Direktor des Museums.

Nach einem zweistufigen Verfahren wählten 26 führende Sportjournalisten jeweils fünf Fußballer für die Ruhmeshalle im Fußballmuseum. Für die finale Abstimmung der elf besten Spieler ergab sich eine Liste mit 26 Spieler- und Trainernamen.

Manuel Neukirchner ist der Direktor des Fußballmuseums und freut sich auf die kommende Hall Of Fame. Foto: Deutsches Fußballmuseum
Manuel Neukirchner ist der Direktor des Fußballmuseums und freut sich auf die kommende Hall of Fame-Ausstellung. Foto: Deutsches Fußballmuseum

Auch Ruhmeshalle für DFB-Fußballerinnen geplant

Auch die Frauen kommen nicht zu kurz. 2019 wählt die Jury nämlich auch eine weibliche Gründungself in die Hall of Fame. Dann jährt sich nämlich der erste Titelgewinn der DFB-Fußballerinnen zum 30. Mal.

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Die Ruhmeshalle im Fußballmuseum soll ab April 2019 zur permanenten Ausstellung des Museums gehören. Zur Aufnahme der ersten elf Spieler soll es dann eine Galaveranstaltung geben. Danach entscheidet die Jury jährlich, welche weiteren Spieler in die Hall of Fame aufgenommen werden sollen.

Diese Spieler haben es in die Hall of Fame des Fußballmuseums geschafft. Sogar ein ehemaliger BVB-Spieler ist dabei:

  • Im Tor: Sepp Maier
    • 95 Länderspiele
    • Europameister 1972, danach Weltmeister 1974
  • Verteidigung: Andreas Brehme
    • 86 Länderspiele, acht Tore
    • Weltmeister 1990
  • Franz Beckenbauer
    • 103 Länderspiele, 14 Tore
    • Europameister 1972, danach Weltmeister 1974 (als Spieler), 1990 (als Trainer)
  • Paul Breitner
    • 48 Länderspiele, zehn Tore
    • Europameister 1972, zudem Weltmeister 1974
  • Mittelfeld: Fritz Walter
    • 61 Länderspiele, 33 Tore
    • Weltmeister 1954
  • Matthias Sammer
    • 23 Länderspiele (DDR), sechs Tore
    • 51 Länderspiele (BRD), acht Tore
    • Europameister 1990
  • Lothar Matthäus
    • 150 Länderspiele, 23 Tore
    • Europameister 1980, danach Weltmeister 1990
  • Günter Netzer
    • 37 Länderspiele, sechs Tore
    • Europameister 1972, danach Weltmeister 1974
  • Sturm: Uwe Seeler
    • 72 Länderspiele, 43 Tore
  • Gerd Müller
    • 62 Länderspiele, 68 Tore
    • Europameister 1972, zudem Weltmeister 1974
  • Helmut Rahn
    • 40 Länderspiele, 21 Tore
    • Weltmeister 1954
  • Trainer: Sepp Herberger
    • Weltmeister 1954