Eine veraltete WhatsApp-Version könnte dazu führen, dass Fremde die Kontrolle über den Messenger übernehmen. Davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das richtige Update soll helfen.

Nutzer sollten demnach keine Video-Anrufe entgegenehmen. Die als kritisch bezeichnete Schwachstelle soll bei Versionen vor dem 28. September 2018 auftreten. Davor warnt das BSI am Mittwochabend (10. Oktober).

Die Schwachstelle könne dazu führen, dass Dritte zumindest die Kontrolle über WhatsApp übernehmen können. Einfallstor soll die Video-Anruf-Funktion sein. Nutzer mit einer älteren Version sollten daher keine Videoanrufe entgegennehmen.

WhatsApp-Update soll Fehler beheben

Ein bereits verfügbares Update soll die Sicherheitslücke jedoch ausbessern, schreibt das BSI. Doch auch hier gilt laut BSI Vorsicht: Einigen Nutzern würde im Playstore eine veraltete Version angeboten, in der die Lücke noch enthalten sei.

In jedem Fall sollten Updates nur aus dem offiziellen Appstore bezogen werden. Die aktuelle Version ist 2.18.293. Ob ihr diese Version installiert habt, könnt ihr unter „Hilfe“ in euren WhatsApp-Einstellungen sehen.

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