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Bei WhatsApp schicken sich Leute auf der ganzen Welt nicht nur Texte und Emojis hin und her. Seit Kurzem kann man per App auch Sticker versenden. Doch es gibt auch Kritik für die Erweiterung.

Nur Wörter zu senden, kommt für viele Nutzer von WhatsApp gar nicht mehr in die Tüte. Deshalb erweitert der Messenger-Dienst regelmäßig die Palette an kleinen Emojis. Nun kann man aber auch riesige Sticker versenden. Und die Bildchen sind so beliebt, dass es im App-Store schon unzählige Zusatz-Anwendungen mit weiteren Motiven gibt. Das sorgt aber nicht nur für Begeisterung, sondern auch für Probleme.

Sticker-Apps klauen voneinander

Die beliebteste Zusatz-App „Meme Sticker Pack for WhatsApp“ verdrängte sogar den Messenger-Dienst vom Thron der Download-Charts. Doch nach kurzer Zeit wurden zahlreiche Apps wie diese aus dem App-Store gelöscht, denn laut dem Computer-Magazin „chip.de“ hätten sie gegen die Richtlinien verstoßen.

Es seien so viele derartiger Apps veröffentlicht worden, dass es immer häufiger zu Dopplungen im Design gekommen sein soll.

Hitler-Sticker statt Kaffeetassen

Für ganz kreative Nutzer soll es zudem die Möglichkeit geben, Sticker mithilfe der entsprechenden App selbst zu gestalten, bevor man sie über den Messenger teilt. Doch rechtsradikale Gruppen teilten so statt grinsender Kaffeetassen Bilder von Hitler, Hakenkreuzen und SS-Runen, wie das Online-Magazin „stern.de“ berichtet.

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Laut „Bild“ waren die Chefs von WhatsApp äußerst verärgert über diesen Vorfall. Deshalb will man nun dagegen vorgehen. Nutzer, die solche Bildchen erhalten, sollen die Absender melden. Die entsprechenden Konten können dann sogar gesperrt werden.