Die digitale Welt der sozialen Medien könnte vor einem drastischen Wandel stehen. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg plant offenbar einen Mega-Messenger – bestehend aus WhatsApp, Facebook und Instagram.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat drastische digitale Pläne. Und die hätten Auswirkungen auf Milliarden von Menschen. Denn der Gründer des weltgrößten sozialen Netzwerkes plant offenbar eine Zusammenlegung von WhatsApp, Facebook und Instagram. Das berichtete die New York Times am Freitag (25. Januar).

Offenbar seien die Informationen der Zeitung durch Mitarbeiter des Konzerns zugespielt worden.

Zuckerberg bestätigt Pläne

Update, Freitag (1. Februar), 10.06 Uhr: In einem Analystengespräch nach der Vorstellung der Quartalszahlen sagte Zuckerberg, dass die Pläne noch im Anfangsstadium stecken. Frühestens 2020 soll der Mega-Messenger gelauncht werden. In welchen Umfang das Projekt umgesetzt wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Milliarden Nutzer wären betroffen

WhatsApp ist weltweit die meistgenutzte App. Auch Facebook und Instagram erfreuen sich enormer Beliebtheit und wachsen stetig. Durch eine Zusammenlegung der drei Plattformen wären weltweit Milliarden von Menschen betroffen.

Hier twittert die New York Times über die Zusammenlegung der drei Nachrichtendienste:

Ziel der Zusammenlegung sei es, die technische Infrastruktur der drei sozialen Netzwerke so aufeinander abzustimmen, dass die Nachrichtendienste verbunden sind und am Ende ein einziger Messenger ensteht.

Die Nachrichten über die Fusion der Nachrichtendienste der drei größten sozialen Netzwerke geht auch auf Twitter viral:

Aktuell müssen Nutzer der genannten Plattformen immer zwischen den Apps hin- und her wechseln. Das dürfte sich durch die Zusammenlegung ändern. Doch profitiert am Ende wirklich der User des Messengers?

Aktuelle Top-Themen:

Wie der Express berichtet, könnte sich Zuckerberg durch die Zusammenlegung der Nachrichtendienste auf höhere Werbeeinnahmen freuen. Denn durch die höhere Verweildauer in den Produkten des Facebook-Unternehmens könnte deutlich mehr Werbung geschaltet werden.

Auswirkungen auf den Datenschutz?

Eine Zusammenlegung der Nachrichtendienste würde auch in Sachen Datenschutz Neuerungen bringen. Denn durch den Zusammenschluss würden Nachrichten einfach transferiert werden. Aber auch dazu äußerte sich Facebook bisher nicht.

Erst in der vergangen Woche wurde publik, dass Nachrichten bei WhatsApp auf fremden Smartphones landen können. Entdeckt hatte dies eine Amerikanerin, nachdem sie nach einem Kauf eines neuen Smartphones plötzlich fremde Chats über den Messenger erhalten hatte.