Bild: Polizei Essen

Ein unbekannter Mann soll eine Hündin von der Mülheimer Schlossbrücke in die Ruhr geworfen. Zeugen und Rettungskräfte versuchten noch, das Tier zu retten – erfolglos. Jetzt konnte ein mutmaßlicher Täter ermittelt werden.

Update am Dienstag (8. Januar) um 20.20 Uhr : 

Wie die Polizei Essen mitteilt, konnte durch Hinweise aus der Bevölkerung und intensiver Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei in Mülheim heute ein 58-jähriger Mülheimer ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Die Polizei bedankt sich für die Mithilfe bei der Bevölkerung. Da der Fall aber in den sozialen Medien eine große Resonanz hatte und sich nicht alle Kommentare im zulässigen Rahmen bewegten, wird die Polizei keine weiteren Hinweise zum Täter geben.

Zeuginnen versuchten, den Hund zu retten

Am Samstagabend (29. Dezember) gegen 20.25 Uhr wurde ein toter Hund am Ufer der Ruhr, nahe der Schlossbrücke, gefunden und aus dem Wasser geborgen.

Zuvor sollen zwei Zeuginnen einen Mann auf der Schlossbrücke gesehen haben, der sich dort mit seinem Hund aufhielt. Im Anschluss soll er das Tier genommen und über das Brückengeländer geworfen haben.

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Die beiden Zeuginnen alarmierten die Feuerwehr und liefen zum Ufer, um den Hund zu retten. Leider vergeblich: Die Mülheimer Feuerwehr fand ihn leblos im Wasser, circa 100 Meter von der Brücke entfernt. Der Hund wurde später als Hündin identifiziert.