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Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Essen ist nach 21 Tagen ein Urteil gefallen. Alle Täter müssen ins Gefängnis.

Eine Gruppe von fünf jungen Männer hatte sieben Mal Schülerinnen aus Essen und Gelsenkirchen vergewaltigt. Nun wurden sie dafür bestraft. Das Gericht verurteilte die Täter im Alter von 17 bis 24 Jahren zu mehrjährigen Haftstrafen. Im Urteil des Essener Landgerichts war von „scheußlichen Taten“ die Rede.

Gruppenvergewaltigung: Das war die Masche der Täter

Mit einer durchgeplanten Masche lockten die Täter aus Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal Schülerinnen in ein Auto. Danach fuhren sie an einen entlegenen Ort, wo sie die Opfer zu sexuellen Handlungen zwangen. Dies soll teilweise unter Androhung von Gewalt geschehen sein. In der Regel soll sich jeweils einer der Täter einzeln mit einem Mädchen verabredet haben, die anderen seien hinzugekommen.

Eine der höchsten Strafen bekam der 17-jährige Antonio H. Aufgrund seines Alters wurde er als Einziger nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Er muss fünf Jahre lang hinter Gittern, denn er soll der Anführer der Gruppe und das aggressivste Mitglied gewesen sein. Die Strafe sei sogar fast die Höchststrafe nach Jugendstrafrecht.

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Die anderen Täter müssen für die Gruppenvergewaltigung zwischen vier und sechs Jahren in Haft. lediglich einer der Angeklagten zeigte sich kooperativ und hatte bereits am ersten Prozesstag umfänglich gestanden. (mit dpa-Material)