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In Essen kam es am Montagabend (3. Dezember) zu einem großen Hausbrand. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten mit schweren Löscharbeiten zu kämpfen. Eine Person wurde durch den Brand verletzt.

Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle der Feuerwehr Essen am Montagabend einen Brand in der Kleinen Rahmstraße in Altenessen-Süd. Das erste Obergeschoss einer Doppelhaushälfte war in Flammen aufgegangen.

Mann wurde durch Brand verletzt

Beim Eintreffen der Feuerwehr kam ihr bereits der Eigentümer der Wohnung am Hauseingang verletzt entgegen. Er wurde sofort vom Notarzt behandelt und ins Krankenhaus gebracht.

Noch während die Einsatzkräfte den ersten Löschangriff vorbereiteten, breitete sich der Brand rasant aus und griff vom ersten Obergeschoss auf den Spitzboden über. Flammen schlugen aus den Fenstern und aus dem Dach – die erste Etage sowie der Spitzboden der Wohnung brannten in voller Ausdehnung.

Die Feuerwehr Essen begann daraufhin schnell mit der Brandbekämpfung. Dabei kamen zeitweise sechs Rohre gleichzeitig zum Einsatz, zwei davon über jeweils eine Drehleiter. Doch die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig: Teile des Daches stürzten ins und vor das Gebäude. Dadurch wurden die Einsatzkräfte massiv gefährdet.

Weiteres Haus drohte Feuer zu fangen

Rauch und Wärme zogen über den Spitzboden in die rechtsseitig angebaute andere Doppelhaushälfte und drohten den nächsten Spitzboden ebenfalls in Brand zu setzen. Dies konnte die Feuerwehr jedoch verhindern.

Erst nachdem eine Baustatikerin das Doppelhaus begutachtet hatte konnte die Feuerbekämpfung gegen Mitternacht in Teilen des Hauses wieder aufgenommen werden.

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Die vom Brand betroffene Doppelhaushälfte ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar, die rechte Hälfte kann in den nächsten Tagen wieder bezogen werden. Die drei Bewohner kamen bei Verwandten unter.

Kripo beschäftigt sich mit der Brandursache

Die Brandbekämpfung dauert noch bis in die Morgenstunden an. An dem Einsatz waren drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Nach Abschluss der Löscharbeiten hat die Kripo die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache übernommen.