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Am Essener Hauptbahnhof hat sich am Sonntagnachmittag ein lebensgefährlicher Zwischenfall ereignet. Ein 28-jähriger Mann wollte dort auf einen anfahrenden InterCity springen.

Ein 28-jähriger Mann war sich am Hauptbahnhof in Essen wohl nicht im Klaren, welche Gefahren ein fahrender Zug mit sich bringt. Er ist dort einfach auf einen anfahrenden InterCity gesprungen.

Als Bundespolizisten den Mann über die Gefahren, die eine solche Aktion mit sich bringt, aufklären wollten, beleidigte er diese als Rassisten.

InterCity-Fahrer musste schnell handeln

Der Mann hat gegen 15 Uhr am Sonntagnachmittag (13 Januar) versucht, in den anfahrenden InterCity 2414 einzusteigen. Er öffnete dazu die Tür eines Waggons.

Der Fahrer des Zuges hatte die Gefahr erkannt und eine Schnellbremsung eingeleitet. Nach circa zwei Metern kam der Zug daraufhin wieder zum Stillstand.

28-Jähriger beleidigte Bahnmitarbeiter und Polizisten

Ein Bahnmitarbeiter, der den Mann über sein Fehlverhalten aufklären wollte, bezeichnete er als Nazi. Und auch die dazu gerufenen Bundespolizisten konnten den aufgebrachten 28-jährigen Mann nicht beruhigen. Stattdessen fing der Zugspringer an, auch die Beamten als Nazis zu bezeichnen.

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Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde dem Mann die Weiterfahrt verweigert. Die Bundespolizisten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Uneinsichtig verließ Mann den Bahnsteig.