Bild: Matthias Fischer/www.fotomeister.at/NÖ LFKDO/APA/dpa

Aus dem Skikurs wurde nichts – die Lawinengefahr war einfach zu groß. Nun mussten die insgesamt 66 Menschen, eine Gruppe Schüler aus Witten, mit einem Helikopter von der österreichischen Alm gerettet werden.

Bereits seit Samstag saß die Gruppe im Hochberghaus in Grünau, mitten im österreichischen Almtal, fest. Eigentlich reisten die Jugendlichen für einen Skikurs nach Österreich, doch auf die Pisten durften sie nicht. Die Lifte waren alle geschlossen, denn die Lawinengefahr war einfach zu groß.

Österreichisches Heer rückte an, um Schüler zu retten

Laut dem Grünauer Bürgermeister Wolfgang Bammer genossen die Schüler den abenteuerlichen Auflug trotzdem – auch wenn nach einigen Tagen weder Handy noch Fernseher mehr Strom hatten. Das Hochberghaus hatte nämlich den Notstromaggregat anschmeißen müssen.

Schlussendlich musste das österreichische Bundesheer anrücken, um die Schüler zu retten. Ein Sprecher des Bundesheeres sagte, dass es nicht möglich gewesen sei, die Schüler mit Skiern Richtung Tal zu schicken. Auch eine Bergung mit einer Pistenraupe oder ähnlichem Gerät sei nicht möglich gewesen.

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Am Freitag brachten schließlich zwei Hubschrauber des Bundesheeres die Schüler ins Tal. Immerhin: „Sie sind alle mit einem großen Lächeln aus dem Hubschrauber gestiegen“, sagte Bürgermeister Bammer.

Mit Material von der dpa