Endlich Sonntag! Und endlich mal wieder Zeit für Themen, die uns außerhalb von Mode, Beauty und Co. beschäftigen. Heute sind es die Stichwörter „Beziehungen“ und „Zusammenleben“. Und zwar aus aktuellem Anlass: Mein Freund ist nach seinem zweiwöchigen Urlaub wieder da. Und die meisten kennen das: Wenn ein Mann im Haus ist, ist irgendwie alles anders. Genauso wenn er weg ist.

Und das alles mit seinen guten und mit schlechten Seiten. Ich war also die letzten zwei Wochen allein zu Hause. Und das Erste, das ich getan habe, als ich die Bude für mich hatte: Ich habe geputzt. Jede Ecke. Weil ich wusste: Es wird die nächsten 14 Tage genauso sauber bleiben. Schließlich bin nicht ich es, die beim Essen kleckert und die Flecken ignoriert anstatt sie direkt wegzuwischen. Oder meine Kleidung nach der Arbeit auf die Couch werfe. Oder nach dem Kochen die Küche wie ein Schlachtfeld zurücklasse. Das kann mich echt zur Weißglut treiben!

Laster sind vollkommen okay!

Mädelsabende mit Prosecco und Co. machen doch doppelt so viel Spaß, wenn der Mann aus dem Haus ist!

Das sind aber natürlich alles kleinere Laster, die es immer in einer Beziehung gibt. Und nach viereinhalb Jahren kenne ich die natürlich zu gut und egal, wie ich mich anstrenge: Ich kann sie ihm nicht austreiben. Das ist auch völlig okay. Solange sie nicht die Beziehung so sehr beeinflussen, dass man über nichts Anderes sprechen kann. Dafür habe ich natürlich auch meine Eigenschaften, die der Mann im Haus nicht ganz so dolle findet.

Die habe ich in den zwei Wochen allein in der Wohnung aber auch richtig ausgelebt: Habe mir riiiichtig lange Zeit genommen, um mich ausgiebig fertig zu machen. Zeitaufweniges Schminken, Frisieren, drei Mal umziehen und Schuhe wechseln. Bis ich eben zufrieden bin. Auch die Frauenfilme und -sendungen, die mein Freund nicht ausstehen kann, habe ich mir bis zum Erbrechen reingezogen. Und zwar ohne blöde Kommentare von Mister Macho. Dafür mit meinen Freundinnen, Prosecco und ganz viel Geschnatter und Gekicher.

Als Single suchen viele diese Nähe

Aber: Ich habe meinen Freund natürlich auch vermisst. Das Kuscheln; das Loswerden von allem, was einen beschäftigt; das gemeinsame Essen; einfach das Wissen, dass man nicht alleine ist. Und genau das ist es auch, was meine Single-Freundinnen so vermissen. Jemanden zu haben, der einem ganz nah und einfach immer an ihrer Seite ist. Ein Partner ist da natürlich etwas ganz Anderes als eine beste Freundin.

Das Problem bei vielen meiner Bekannten: Wie findet man denn heute den „richtigen Partner“? Dating-Apps? Zu unsicher. Nach festen Beziehungen suchen da die Wenigsten. Eher nach einer schnellen Nummer. Ob derjenige dann auch der ist, der auf dem Profil zu sehen ist, weiß man ja auch nicht. Aber Singlebörsen im Netz? Welche ist da gut und welche nicht? Bei dem großen Angebot weiß man das ja auch oft nicht.

Singlebörsen am besten vorher vergleichen

Da können Vergleichsportale helfen. So zum Beispiel der große Singlebörsen-Vergleich, der einen Überblick über gute Portale liefert. Damit man weiß, wo man sich denn überhaupt anmelden kann – ohne böse Überraschungen. Der Rest sind Glück und Fingerspitzengefühl. Wem kann man vertrauen? Wem schreibt man zurück? Wem gibt man vielleicht eine Chance, auch wenn er nicht vollkommen ins Raster passt? Und mit wem trifft man sich am Ende tatsächlich mal?

Auch mein Freund und ich haben uns über’s Internet (wenn auch keine Singlebörse) kennengelernt. Nach vielen Nachrichten (er musste echt am Ball bleiben und Interesse zeigen!) habe ich mich dann getraut, ihn zu treffen. An einem Ort, an dem viele Menschen sind. Und tagsüber. Man kann ja nie wissen! Aber es war ja die richtige Entscheidung. Also Mädels: Einfach mal trauen und dem Netz eine Chance geben. Mit Vorsicht, aber auch Offenheit kann dann der richtige Partner vielleicht wirklich beim nächsten Chat dabei sein. Und trotz Kompromissen, die man in einer Beziehung meist eingehen muss, ist es doch das Schönste, das einem passieren kann: jemanden zu finden, der immer für einen da ist. So kitschig das auch klingen mag.

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