„Do more of what makes you happy.“ Schon klar. Den Spruch haben wir doch alle auf mindestens einem Zitat auf Insta schon mal gelesen. Und dabei genickt. „Ist doch logisch“, denkt man sich. Glücklich sein wollen wir ja alle. Aber macht es uns langfristig glücklich mehr Schoki zu essen, die heißesten Schnäppchen zu shoppen und sich beim Mädelsabend mal die Kante zu geben? Ich glaube nicht. Was genau macht uns denn happy? Und zwar nicht nur für den Moment?

Während ich den Beitrag tippe und mir all die Fragen so ansehe, muss ich schmunzeln. Weil ich gerade erst von einer solchen Pre-Midlife-Crisis gehört habe, die wir Mittzwanziger bereits durchlaufen. In der wir uns fragen, ob wir auf der richtigen Spur sind. Ob unser Job uns glücklich macht. Ob unser Partner der richtige ist. Ob wir uns am richtigen Ort befinden. Genau dieses Zweifeln spüre ich aktuell stark in meinem Freundeskreis. Und bei mir selbst! Daher wird es ja auch wie angekündigt einige große Veränderungen geben. Stay tuned! Ob die mich am Ende glücklich machen, weiß ich auch nicht. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder wie war das noch mal?

Kann man Glück planen?

Natürlich kann man die großen Pläne schmieden und sich daran halten. Ob die Erfüllung dann aber glücklich macht, kann man doch auch nicht hundert pro sagen. Da ist es manchmal dann doch besser sich vom Gefühl leiten zu lassen und aus der Situation heraus zu entscheiden. Das ist wie mit dem perfekten Outfit: Man kann sich noch so eine coole Kombi überlegt haben. Am Ende kann es dann doch sein, dass sie einfach nicht zu dir passt. Zu deinem Körper, zu deinem Stil, zu dir. Du fühlst dich verkleidet und unwohl.

So kann es auch mit dem vermeintlichen Fahrplan zum Glück sein. Man grübelt und schmiedet Pläne. Am Ende fühlt sich das aber nicht richtig an. Ist es dann richtig, den Weg wieder zu ändern? Oder sich starr an den Plan zu halten, weil man sonst ja zugeben muss, dass man gescheitert ist? Oder hilft Geduld, um sich an die Situation zu gewöhnen und doch noch glücklich zu sein?

Annehmen, schrauben oder umkrempeln?

Es gibt im Grunde drei Wege, um sein eigenes Glück, seine Zukunft, sein Leben zu gestalten: Man nimmt die Situation so an, wie sie ist. Im Job, in der Partnerschaft, im Wohnort. Oder man ändert eine Komponente, um zu schauen, ob man seinem Glück dadurch näher kommt. Dreht an ein paar Schrauben, um die innere Balance wieder auf Kurs zu bringen. Oder man krempelt sein Leben komplett um. Von Grund auf. Und muss sich selbst finden und damit all das, was sich richtig anfühlt. Welchen Weg ich gewählt habe und wie zufrieden ich damit bin, lest ihr natürlich bald. Ich bin ehrlich gesagt genauso gespannt wie ihr, was dann hier stehen wird!

Wie ist das bei euch? Seid ihr aktuell zufrieden? Oder habt ihr eure vorgezogene Midlife-Crisis schon hinter euch? Wie habt ihr es denn geschafft, euer Leben wieder auf Kurs zu bringen? Oder sind wir heutzutage einfach zu anspruchsvoll geworden und suchen etwas, das man gar nicht finden kann?

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