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Ein zugedröhnter Berlin-Tourist hat am Samstag (2. Februar) in einem Polizeiwagen masturbiert. Anschließend musste er im Gewahrsam wiederbelebt werden.

Der 31-Jährige war zuvor aus einem Musikklub in Charlottenburg getorkelt. Eine Zeugin rief die Polizei, weil der Tourist drohte, auf die Straße zu laufen.

Wie die Polizei Berlin berichtet, konnte der offenbar stark alkoholisierte Mann jedoch nicht mehr äußern, in welchem Hotel er wohne.

Tourist zeigt den blanken Hintern

Sicherheitshalber brachten die Beamten ihn zum Streifenwagen, damit er im Gewahrsam seinen Rausch ausschlafen kann.

Im Wagen sei er sofort eingeschlafen. Unterwegs wachte er dann auf – und begann zu masturbieren. Als die Beamten ihn aufforderten, dies zu lassen, habe er sie beleidigt und ihnen den blanken Hintern entgegengestreckt.

31-Jähriger sackt plötzlich zusammen

Im Gewahrsam angekommen schien der 31-Jährige noch recht lebhaft zu sein: Er schrie, fuchtelte mit den Armen und trat nach den Polizisten.

Als die Beamten ihn auf einen Sitz zurückgeschoben hatten, habe er sich zunächst beruhigt. „Plötzlich bekam er augenscheinlich keine Luft mehr und sackte zusammen“, berichtet die Polizei.

Im Krankenhaus randaliert er erneut

Die Beamten hätten sofort Erste Hilfe geleistet und den anwesenden Arzt gerufen. Der konnte keine Lebenszeichen mehr feststellen, und reanimierte den Touristen.

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Die alarmierte Notärztin ließ den 31-Jährigen von Sanitätern in ein Krankenhaus bringen. Auf dem Weg dorthin und in der Rettungsstelle habe der Mann dann erneut randaliert.

Die dortige Ärztin schätzte, dass der Mann zuvor verschiedene Drogen genommen hatte. Er wurde fixiert und stationär aufgenommen. Jetzt muss er sich wegen Beleidigung und Widerstands verantworten.