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Am Donnerstag müssen Fluggäste an mehreren deutschen Flughäfen mit Flugausfällen rechnen. Der Streik der Sicherheitskräfte geht weiter. Nach Berlin sind nun auch Düsseldorf und Köln-Bonn betroffen.

Update, 10. Januar: Eigentlich waren an den drei Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart für Donnerstag (10. Januar) 1040 Flüge geplant. In Köln/Bonn sollten 130 von knapp 200 Flügen ausfallen.

Um Mitternacht legte das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf die Arbeit nieder und sorgte so bereits für ordentliche Verzögerungen. Die Fluggesellschaft rät allen Reisenden möglichst frühzeitig zu kommen und die Updates zu den Flügen im Auge zu behalten.

In Düsseldorf wurden mehr als die Hälfte aller geplanten Flüge gestrichen, ebenso on Köln/Bonn und Stuttgart.

Update, 13:05: Nach Angaben des Flughafenverbandes ADV sind rund 111.000 Reisende von dem Warnstreik am Donnerstag betroffen. Allein in Düsseldorf trifft der Streik 58.600 Passagiere, so die Pressestelle des Flughafens. Eigentlich waren dort 570 Abflüge und Landungen geplant.

Drei Flughäfen sind vom Streik betroffen

An den Standorten Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart sei das Sicherheitspersonal zu einem ganztägigen Streik aufgerufen worden, teilte Verdi heute mit. Man müsse mit starken Einschränkungen rechnen.

Keine Einigung bei den Tarifverhandlungen

Bereits am Montag hatte das Sicherheitspersonal an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld gestreikt. Der Bundesverbands der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) habe nach diesem Streik kein verbessertes Angebot vorgelegt. Der kommende Streik sei eine Reaktion auf das Verhalten des BDLS, so Verdi.

Aktuelle Top-Themen:

Bisher waren die Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und Verdi ergebnislos. Bei den Verhandlungen geht es um rund 23 000 Beschäftigte im Bereich Flugsicherheit.

Verdi möchte einen Stundenlohn von 20 Euro bei der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle erzielen.

Mit dpa-Material