Bild: dpa

Eine erschreckende Entdeckung haben Mitarbeiter einer Altkleidersammlung in Polen gemacht. Sie fanden in einem Kleidercontainer ein totes Baby. Das Neugeborene wurde in Duisburg abgelegt.

Als sie Mitte November den Container öffnen und die Kleider sortieren, machen Mitarbeiter im polnischen Kielce eine schreckliche Entdeckung: Zwischen den Kleidungsstücken finden sie eine Baby-Leiche.

Update, 1. Dezember, 11.45 Uhr: Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konzentriert sich die Polizei bei ihren Ermittlungen nach der Mutter des Babys auf die Rheinpreußenstraße und Umgebung. Das hat auch damit zu tun, dass ein Leichenspürhund an einem Altkleidercontainer in genau dieser Straße Alarm geschlagen habe. Beamte haben in dieser Gegen am Freitag mehrere Plakate aufgehängt, mit denen sie die Mutter von „Mia“, wie die Polizei das Baby nennt“, finden wollen. Die Spurensuche geht natürlich weiter. Trotzdem betont die Polizei erneut: Jeder noch so kleine Hinweis kann helfen, Mias Mutter zu finden.

Update, 30. November, 11 Uhr: Wie die Bild berichtet, wurde das Baby in Polen bereits obduziert. Noch liegen die Ergebnisse der Polizei in Duisburg aber nicht vor. Klar ist bis jetzt aber: Das Mädchen wurde lebend geboren. Was der Gr1und für ihren Tod war und wann es starb, wollen die Beamten in Deutschland und Polen jetzt in enger zusammenarbeit ermitteln.

Ursprungsmeldung: „Mia“, wie die Polizei das Baby nennt, muss zwischen dem 31. Oktober und dem 8. November in einem Altkleidercontainer der Wirtschaftsbetriebe Duisburg abgelegt worden sein.

Mutter braucht vermutlich Hilfe

Jetzt arbeiten Polizisten aus Duisburg und Polen gemeinsam daran, den Fall aufzuklären. Auch die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt.

Weitere News auf Dortmund24:

Die Polizei fragt: „Wem ist eine Frau oder ein Mädchen aufgefallen, deren Wesen sich in den letzten Monaten verändert hat?“ Äußern könnte sich das in Gewichtszu- oder Abnahme, Änderung des Kleidungsstils, Vermeidung von Sport oder Veränderungen Freizeitverhalten oder bei sozialen Kontakten.

Zudem braucht die Mutter des Kindes womöglich dringend Hilfe.

Polizei sucht Zeugen

Jeder noch so abwegige erscheinende Hinweis sei wichtig und werde diskret behandelt, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Zeugen sollen sich unter 0203/280 4508 an die Kripo Duisburg wenden.