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Die Talsperren im Ruhrgebiet sind wieder zu fast zwei Drittel gefüllt. Das meldet der Ruhrverband am Donnerstag. Nach dem langen und trockenen Sommer ist das eine gute Nachricht für das Ruhrgebiet. Denn fast 4,6 Millionen Menschen werden von den Talsperren im Sauerland mit Trinkwasser versorgt.

Das außergewöhnlich trockene Kalenderjahr 2018 ist mit einem überdurchschnittlich nassen Dezember zu Ende gegangen. Das haben die Auswertungen des Ruhrverbands ergeben.

Talsperren im Ruhrverband laufen langsam wieder voll

Die Niederschlagsmenge lag mit 163 Litern pro Quadratmeter um 57 Prozent über dem üblichen Wert. Für das Talsperrensystem des Ruhrverbandes eine tolle Nachricht. Denn der Regen brachte den Beginn der lange ersehnten Aufstauphase.

Mittlerweile ist der Wasserstand wieder bei rund 61,5 Prozent angekommen. Normal wären aber rund 82 Prozent. Anfang Dezember waren es noch 43 Prozent. Ein Aufwärtstrend ist also deutlich erkennbar.

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Ohne Talsperren wäre Ruhr streckenweise trockengelaufen

So niedrig wie Anfang diesen Jahres war es seit Fertigstellung der Bigge-Talsperre im Jahr 1968 erst zweimal.

Das sind die Talsperren des Ruhrverbandes:

  • Möhnetalsperre
  • Sorpetalsperre
  • Hennetalsperre
  • Biggetalsperre
  • Ennepetalsperre

Wegen der anhaltenden Trockenheit im vergangenen Jahr mussten die Talsperren des Ruhrverbands Schwerarbeit leisten. Ohne das zusätzliche Wasser wäre die Ruhr im Sommer und Herbst 2018 immer wieder streckenweise trockengelaufen.

Der Ruhrverband hofft jetzt, dass es weiter kräftig regnet. Bisher sieht das aber wohl ganz gut aus. Bereits in den ersten zehn Tagen ist mehr als die Hälfte der für Januar üblichen Regenmenge gefallen.