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Die Gewerkschaft der Polizei fordert möglichst schnell die Einführung von Tasern. Die Politik möchte den Einsatz jedoch erst noch weiter erproben.

Mit dem neuen Polizeigesetz ist auch der Einsatz von Elektroschock-Pistolen, sogenannten Tasern, erlaubt. Eingeführt sind sie in Nordrhein-Westfalen allerdings noch nicht. Genau das fordert die Gewerkschaft der Polizei allerdings schnellstmöglich.

Taser sollten in keinem Streifenwagen fehlen

Die Politik möchte die Taser allerdings erst noch weiter testen und ermitteln, ob sie wirklich für mehr Sicherheit sorgen. Kritik dazu äußerte NRW-Gewerkschaftschef Michael Mertens. Die Taser seien in Rheinland Pfalz schon ausgiebig getestet worden.

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Mertens sieht die Elektroschock-Pistole als eine wichtige Ergänzung der Ausrüstung, die in keinem Einsatzwagen fehlen sollte. Ihm fehlt die Erklärung, wie es weitergeht. Auch im Landeshaushalt sei kein Geld für die Anschaffung der Elektroschock-Pistolen vorgesehen. Er hat die Befürchtung, dass die Anschaffung aufgeschoben wird und sich deutlich in die Länge zieht.

Kurzzeitig bewegungsunfähig

Taser können Menschen aus einer Entfernung von mehreren Metern treffen und kurz außer Gefecht setzen. Beim Abdrücken, werden zwei kleine Drähte abgeschossen, über die Strom geleitet wird. Dieser Strom blockiert die Muskeln und macht kurzzeitig bewegungsunfähig.