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Papiermangel in China? Wohl aus diesem Grund gelangte ein dem Hakenkreuz ähnliches Symbol auf die Verpackung eines Feuerwerkskörpers. Der Hersteller mit Sitz in NRW kündigte Aufklärung an.

Nach dem Fund eines Feuerwerkskörpers mit einem spiegelverkehrten Hakenkreuz auf der Verpackung, solle jede Wiederholungsgefahr beseitigt werden. Das teilte das Unternehmen Weco am Samstag (5. Januar) in Eitorf (Nordrhein-Westfalen) mit.

Verbraucher entdeckt spiegelverkehrtes Hakenkreuz

Bislang sei nur ein Fall bekannt. Das Symbol, das einem spiegelverkehrten Hakenkreuz mit einer Reichsadlerfigur entsprechen könnte, befand sich auf der Unterseite einer Bodenfontäne. Diese wird in China produziert. Ein Verbraucher habe darauf hingewiesen und wollte den Fall zunächst an die Polizei übergeben.

Der Hersteller Weco erklärte, die Feuerwerksfontäne „Höllenzauber“ werde jährlich millionenfach in China produziert. Entgegen der Vorgaben habe man in dem Fall kein „ungestaltetes“ Papier verwendet.

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Weco nennt Papiermangel als möglichen Grund

„Auf dem chinesischen Markt herrscht seit vielen Jahren Papiermangel“, erklärte Weco. In der Folge kämen verschiedene Papiere aus wechselnden Quellen zum Einsatz.

Das Hakenkreuz-ähnliche Symbol erinnere an ein sogenanntes Swastika-Symbol, das im asiatischen Raum als Glückssymbol verwendet werde. Daher sei auszuschließen, dass der in China ansässige Vorlieferant an den Nationalsozialismus und die damals verwendeten Zeichen erinnern wollte.

Die Weco Feuerwerk GmbH ist nach eigenen Angaben Marktführer in Europa.

Mit Material von dpa