Bild: Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Es sind unzählige Brücken in Nordrhein-Westfalen, die in den kommenden Jahren saniert oder ersetzt werden müssen. Denn viele von ihnen stammen noch aus den 50er oder 60er Jahren und haben ihre besten Zeiten hinter sich. Um lange Staus an den Baustellen zu vermeiden, setzt der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW auf ein neues Konzept.

Das heißt ,,Segmentbauweise“ und soll neben einer kürzeren Bauzeit auch weniger Einschränkungen und Sperrungen auf den Straßen ermöglichen. Hinter der Methode steht die Idee, Betonelemente in Fabriken vorzufertigen. Erst vor Ort werden die Teile dann zu einer Brücke zusammengefügt.

Probleme an Dortmunder Brücken?

Bisher wird die Methode nur versuchsweise an einigen Baustellen angewandt. In Zukunft könnte sie aber auch in Dortmund zum Einsatz kommen. Denn auch dort herrscht an zahlreichen Brücken Handlungsbedarf.

So zum Beispiel an einer Brücke auf der Mallinckrodtstraße zwischen A45 und Hafen. Aufgrund von Schäden am Fahrbahnübergang hatten die Behörden die zulässige Geschwindigkeit dort auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt und Bauarbeiten veranlasst.

Regelmäßige Überprüfung aller Brücken

Egal ob im Eigentum der Stadt, des Landes, der Bahn AG oder des Lippeverbands – alle drei Jahre überprüfen die zuständigen Behörden die Dortmunder Brücken. Diese Brückenprüfung ist systematisch aufgebaut und immer gleich.

So funktioniert die Brückenprüfung:

Bei außergewöhnlichen Ereignissen wie Unfällen oder Hochwasser werden die Brücken laut Straßen.NRW zusätzlich überprüft. So will der Landesbetrieb die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gewährleisten.

Aktuelle Top-Themen:

Baumaßnahmen stehen in den nächsten Jahren unter anderem an den Brücken „Am Remberg“ und „Mooskamp“ an. Die Erneuerungen sind ab 2020 geplant.