Sonntag, 23. September 2018

Selten ist ein Ort ist so bunt wie ein Klassenzimmer. Wo viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander treffen, entsteht die Gefahr von Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Nicht so in den Klassenzimmern der Dorstfelder Schulen.

Denn dort packt jeder Schüler mit an, damit alle gemeinsam und mit Freude lernen können. Die Einstellung der Schüler und Lehrkräfte prangt jetzt auf großen gelben Plakaten an der Schulfassade.

Alle Dorstfelder Schulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen haben ihre Haltung sichtbar gemacht. Plakate an den Schulgebäuden zeigen, welche Werte gelebt werden: Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

Das Reinoldus- und Schiller- Gymnasium ist eine Schule ohne Rassismus. Bild: Dortmund-Agentur / Anja Kador

Projekte fördern das Gemeinschaftsgefühl an den Schulen

Dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Option ist, haben die Lehrer und Schüler in der Vergangenheit bereits durch zahlreiche Aktivitäten und Projekte an ihren Schulen zum Ausdruck gebracht. Am Beispiel zweier Schulen präsentieren sie das große Engagement  der Schulen der breiten Öffentlichkeit.

Stellvertretend für alle zehn Dorstfelder Schulen haben Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule und des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums ihr Plakat im Gespräch mit Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau vorgestellt. Dabei haben sie von ihren Projekten, die sie in ihrem Schulalltag leben und umsetzen, berichtet.

Offizielle Auszeichnung als Schule gegen Rassismus

Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium ist zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ernannt worden und erklärt damit, sich aktiv gegen Rassismus und Gewalt einzusetzen. Die Wilhelm-Busch-Realschule hat sich beispielsweise bei dem Projekt „Formel Seifenkistenrennen“ engagiert. Letzten September startete die Formel Respekt – Seifenkisten für Respekt, Toleranz und Verständigung ihr drittes Rennen in Mengede.

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