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Wenn Aman Khederzadeh morgens durch die Bücherreihen der Uni-Bibliothek streift, findet sich eigentlich kein Hinweis auf das, was der Dortmunder mit persischer Abstammung abends so treibt. Dann verwandelt sich der Projektmanagement-Student regelmäßig in Prince Ahura und steigt beim Wrestling in den Ring.

Heute Abend (18. Januar) ist es im FZW wieder soweit, dann zeigt sich der 24-Jährige von seiner harten Seite. Dann lässt er als Prince Ahura harmlose Tritte und geschickt platzierte Schläge wie eine brutale Attacke aussehen – denn Wrestling ist Show.

Brutalität bleibt Show

Auch wenn es anders aussieht: Beim Wrestling ist es nicht das Ziel, seinen Kontrahenten ernsthafte und bleibende Schäden zuzuführen. Ganz im Gegenteil. Erst durch das Zusammenspiel der „Kämpfer“ entsteht eine spektakuläre Show.

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Aman Khederzadeh (li.) alias Prince Ahura

Richtig ausgeführt sehen die Moves brutal und angriffslustig aus – und Prince Ahura, so scheint es, versteht es, eine gute Show abzuliefern.

Neue Generation der Wrestler

Anders als die riesigen menschlichen Fleischberge, die bisher beim Wrestling häufig zu sehen sind, zählt sich Khederadeh laut Bild zu einer neuen Generation Wrestlern: Weniger Muckiberge, dafür mehr Humor und Show.

Aktuelle Top-Themen:

Wer sich selbst davon überzeugen will: Für das Rock’n’Roll Wrestling Bash am Freitagabend im FZW gibt es noch Karten.

Anders als beim normalen Wrestling liegt der Show eine echte Choreographie zugrunde.
Veranstalter Carlos Martinez schreibt die Story. Die Musik zur Show kommt vom El Brujo’s Gore-Chestra.