Aufregung in einem Wohnhochhaus in Wickede! Weil es dort in einem Keller zu einem Brand kam, musste die Feuerwehr mit fast 50 Kräften ausrücken.

Zu dem Brand kam es am Donnerstag (8. Februar) in einem Keller eines Hochhauses an der Rauschenbuschstraße in Wickede. Da es sich bei dem betroffenen Gebäude um ein Hochhaus mit vielen Bewohnern handelt, wurden Kräfte von mehreren Standorten zur Einsatzstellen geschickt.

Durch ihr schnelles Ausrücken, waren bereits in den ersten Einsatzminuten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit Kräften der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Sofort wurden mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um das Feuer zu löschen und das Gebäude zu kontrollieren.

Feuerwehr betreute Bewohner über Drehleiter

Da sich auf der Gebäuderückseite, im vierten Obergeschoss, Bewohner an den Fenstern bemerkbar machten, brachte die Feuerwehr zeitgleich eine Drehleiter in Stellung. Darüber betreute sie die Personen.

Früh stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Feuer im Keller auf eine geringe Fläche begrenzt war und schnell gelöscht werden konnte. Die verbrannten Gegenstände räumte die Feuerwehr durch das Fenster aus dem Keller, löschte sie dann vor dem Haus weiter ab. Den Kellerbereich befreiten die Einsatzkräfte im Anschluss mit einem Lüfter vom Brandrauch. Der Rest des Gebäudes blieb rauchfrei. Es gab daher keine Verletzten, alle Bewohner konnten während des Brandes in ihren Wohnungen bleiben.

Im Einsatz waren 49 Kräfte der Feuerwachen 3 (Neuasseln), 6 (Scharnhorst) und des Löschzuges 24 (Asseln) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes. Die  die Kriminalpolizei ermittelt jetzt die Brandursache.

Hintergrund: Seit Monaten beschäftigt eine merkwürdige Serie von Bränden in der Rauschenbuschstraße in Wickede die Feuerwehr und Polizei: Sechs Mal brannte es an derselben Adresse – und das in vier Monaten. Ob Brandstiftung dahinter steckt, untersucht jetzt die Polizei. Hier geht es zu unserem Artikel über die Brandserie

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