Bild: Sandra Schaftner/Dortmund24

Sicherheit und Terror sind ist auch zwei Jahre nach dem Anschlag in Berlin ein Thema auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. Die Organisatoren sehen sich gut gerüstet.

Fast zwei Jahre sind seit dem Terror-Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vergangen. Inzwischen ist der Fall für viele Dortmunder in weite Ferne gerückt. Statt über Terror, Betonblöcke und Polizisten mit Maschinengewehren redet man in der Westfalenmetropole wieder über Profanes: Geklaute Riesenräder oder kopierte Weihnachtsbäume.

Konzept der vergangenen Jahre

Dennoch: Die Stadt bereitet sich auch in diesem Jahr auf das Gröbste vor. „Das Thema hat für die Stadt wieder oberste Priorität“, sagt Stadtsprecher Maximilian Löchter. Man baue erneut auf das Konzept, dass es schon in den vergangenen beiden Jahren gegeben habe.

Heißt konkret: Betonblöcke, Kleinlaster als mobile Barrikaden, Lkw-Fahrverbote und sichtbare sowie Zivil-Polizisten werden auch dieses Jahr wieder an der Tagesordnung sein.

Dortmund schützt mit Autos des Ordnungsdienstes die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24
Dortmund schützt mit mobilen Barrikaden die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Ins Detail wollen Stadt, Polizei und Weihnachtsmarkt-Organisatoren aber lieber nicht gehen. „Denn der Charme eines Sicherheitskonzepts ist es, dass man nicht zu viel davon verrät“, meint Maximilian Löchter.

Fest steht aber in jedem Fall, dass es auch in diesem Jahr wieder Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen vom 22. November bis zum 1. Januar täglich von 13 bis 24 Uhr nicht den inneren Wallring befahren dürfen.

Kleinlaster versperren Wege zum Weihnachtsmarkt

An acht Stellen in der Stadt – etwa an der Brauhausstraße oder der Hansastraße – gibt es außerdem Kleinlaster, in denen Mitarbeiter der Stadt sitzen. Sie können die Wagen umparken, falls Rettungswege freigemacht werden müssen.

Wie auch 2017 gibt es in diesem Jahr 15 Betonsperren, die je 2,5 Tonnen wiegen, und Betonleitwände, die 70 Zentimeter hoch sind. Damit das Ganze nett aussieht, platzieren die Organisatoren Weihnachtsbäume und Deko an die Sperren.

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Neu kaufen musste die Stadt die Anti-Terror-Sperren aber nicht. Sie werden auch bei anderen Veranstaltungen genutzt und sind schon 2017 zum Einsatz gekommen.

Unterdessen sagte Beate Siekmann, Chefin des Ordnungsamtes, den Ruhr Nachrichten, dass es keine akute Gefahren- und Bedrohungslage gebe. Gleichzeit sagte sie aber auch, dass mit den Maßnahmen keine hundertprozentige Sicherheit gewährleistet werden kann.