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Ein Triebtäter aus Dortmund hat erneut eine Frau vergewaltigt und muss nach nur einem Jahr auf freiem Fuß wieder ins Gefängnis. Erst im letzten Jahr wurde er aus der Haft entlassen.

Das Gericht verurteilte Martin B. bereits 2005 zu zwölf Jahren Haft, nachdem er die Tochter seiner Freundin sieben Jahre lang missbrauchte. Das Kind war damals gerade erst sechs Jahre alt. Das berichtet die Bild-Zeitung. Nun muss er sich erneut vor Gericht verantworten.

Vergewaltigung fand am Phoenix-See in Dortmund statt

Ein Jahr nach seiner Entlassung soll er eine zweifache Vergewaltigung begangen haben. Am Morgen des 21. Juni 2018 soll sich Martin B. laut der Bild-Zeitung an seiner Ex-Freundin vergangen haben. Dies soll in seiner Wohnung am Phoenix-See in Dortmund-Hörde geschehen sein.

Am Abend des gleichen Tages kam es zur zweiten Tat. Diesmal waren außerdem ein 13-jähriger Junge und ein 14-jähriges Mädchen als Mittäter dabei. Laut Anklage soll Martin B. dem Mädchen befohlen haben, die Frau mit einem Kabel zu schlagen, bevor einer der Beteiligten sie damit würgte.

Zudem soll sie mit einem Besenstiel geschlagen und mit weiteren gefährlichen Objekten missbraucht worden sein.

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Dem Täter drohen harte Strafen

Mittlerweile sitzt der Täter in Untersuchungshaft. Bislang schweigt er zu den Vorwürfen. Bei einer Verurteilung könnte er zu einer Freiheitsstrafe zwischen fünf und 15 Jahren verurteilt werden. Außerdem könnte danach eine Sicherheitsverwahrung angeordnet werden. Martin B. gilt als rückfallgefährdeter Sexualstraftäter.