Bild: Marcel Stawinoga

Die wahrscheinlich niedlichsten Affen werden am Sonntag (30. September) im Dortmunder Zoo gefeiert. Der Zoo will auf die Gefährdung der Plumploris aufmerksam machen.

Braunes Fell, runder Körper und riesige braune Augen – Plumploris wirken auf Fotos wie Plüschtiere, doch das wird ihnen oftmals zum Verhängnis. Deshalb laden der Dortmunder Zoo und der neu gegründete Verein Plumplori e.V. am Sonntag zum Plumplori-Tag ein.

In Urlaubsländern sind die kleinen Affen zunehmend gefährdet. Vor allem in Thailand und der Türkei bieten Einheimische die Primaten gegen Geld für Fotos mit Touristen an. Das Problem: Plumploris sind giftig. Deshalb werden ihnen oft Zähne entfernt oder gekürzt. Manche der Affen wurden in den letzten Jahren sogar nach Deutschland geschmuggelt. Dort beschlagnahmte man die Plumploris.

Deshalb wird der Plumplori-Tag gefeiert

Der Zoo Dortmund feiert den Plumplori-Tag, weil alle Plumplori-Arten im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vor elf Jahren aufgenommen wurden. Deshalb ist seit dem 13. September 2007 der kommerzielle Handel mit in der Wildnis gefangenen Plumploris verboten.

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Am Plumplori-Tag gibt viele Aktionen im Dortmunder Zoo. Neben dem Gehege der Zwergplumploris im Regenwaldhaus gibt es einen Infostand des Vereins. Dort erzählen die Mitarbeiter unter anderem über den Aufbau einer Reha-Station für die kleinen Affen in Nordsumatra. Dort kümmert man sich um beschlagnahmte Plumploris aus illegaler Haltung und bereitet sie auf ein neues Leben in der Wildnis vor.

Die Spenden aus dem Spendentrichter im Regenwaldhaus „Rumah hutan“ fließen in das Projekt, das vom Zoo Dortmund und dem Plumplori e.V. unterstützt wird.

Außerdem können Zoobesucher kostenlose Führungen zu vielen Tierarten Südostasiens machen, darunter auch zu Plumploris. Außerdem können die Besucher Tierspielzeug basteln und um 13 Uhr einem Vortrag zu der Affenart lauschen. Das Programm beginnt um 10 Uhr.