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Am frühen Dienstagnachmittag (26. Juni) hat ein Mann im St.-Josefs-Hospital in Hörde auf einen Arzt des Krankenhauses geschossen. Das Opfer befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Das ist der aktuelle Stand.

Update 19.18 Uhr: Laut der Staatsanwaltschaft hat der besagte Arzt den 78-Jährigen vor einem Jahr operiert. Die OP sei vermutlich nicht nach den Wünschen des Patienten verlaufen. Die Staatsanwaltschaft geht momentan davon aus, dass der 78-Jährige dem Arzt die Schuld an den dadurch verursachten Rückenschmerzen gegeben hat.

Darüber hinaus hatte der Täter keinen gültigen Waffenschein und war auch kein Sportschütze. Wie er an die Waffe gekommen war, ist bisher unklar. Der Mann soll sich unerlaubt Zutritt zum Büro des Arztes verschafft haben, wo er dann auf ihn geschossen hat.

Update 12.45 Uhr: Das Opfer, ein Arzt des Krankenhauses, befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sie bestätigten, dass sie dringenden Tatverdacht gegen einen 78-jährigen Dortmunder aus dem Ortsteil Syburg erheben.

Ein Mann hat am Dienstag (26. Juni) im St.-Josefs-Hospital auf einen Arzt geschossen. Seine Waffe ließ er zurück und flüchtete. Die Polizei suchte anschließend stundenlang nach dem Täter. Schließlich fand sie ihn tot in seiner Wohnung. Die Ermittlungen ergaben, dass er dort Selbstmord begangen hatte.

Zum Zustand des Arztes hat die Staatsanwaltschaft seit Dienstagabend keine neuen Erkenntnisse. Am Abend schwebte er noch in Lebensgefahr. Er wurde direkt nach der Tat im Krankenhaus notoperiert.

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Das ist zum Täter bekannt

Die Staatswanwaltschaft geht davon aus, dass der Täter ein Patient seines Opfers war. Sie hatten sich demnach gekannt. Der WDR berichtete am Mittwochmorgen (27. Juni), dass der Täter ein 78-jähriger Mann aus dem Dortmunder Süden war. Dies konnte Staatsanwalt Schulte-Göbel jedoch nicht bestätigen.

Ebenfalls unklar ist noch, woher der Täter die Waffe hatte und was sein Motiv war.