Bild: Lisa Krispin/Dortmund24

Am FZW wird es ab Montag (10. Dezember) eng: Wegen Bauarbeiten wird die Übelgönne zeitweise gesperrt, die Ritterstraße wird zur Sackgasse. Laut Tiefbauamt sollen die Arbeiten zwölf Monate dauern.

Grund dafür ist die Entwicklung des Geländes der ehemaligen Union-Brauerei. Die Brache zwischen U und FZW soll künftig bebaut werden. Dort sollen Mikroapartments für Studenten entstehen. Weil die Straßen in schlechtem Zustand sind, müssen jetzt neue her. Kostenpunkt: Rund 1,65 Millionen Euro.

Mikroapartments Dortmunder U
Auf dieser Brache zwischen FZW (oben rechts) und dem Dortmunder U (Mitte) sollen zukünftig Studenten in Mikroapartments wohnen. Foto: Florian Forth/Dortmund24

Ritterstraße wird Einbahnstraße

Besonders zum Feierabend staut sich der Verkehr in der Ritterstraße häufig. Von dort auf die (an dieser Stelle dreispurige) Rheinische Straße zu kommen, ist nicht ganz einfach.

Künftig soll die Ritterstraße deshalb nur noch in die andere Richtung, nach Norden, befahrbar sein. Die Straße wird künftig 3,50 Meter breit. Geparkt werden darf nach Umbau nur noch längs auf der in Fahrtrichtung rechten Seite. Dazwischen werden Bäume gepflanzt. Auf der anderen Straßenseite soll es eine Radspur geben.

Vor dem FZW wird der Gehweg rund sieben Meter breit werden, damit sich dort Konzertbesucher aufhalten können. Hier bildet sich in der Regel auch die Warteschlange für den Einlass.

Ausgebaut wird die Ritterstraße in mehreren Abschnitten.

Übelgönne wird gesperrt

Die Übelgönne hinter dem FZW wird für den Durchgangsverkehr zunächst komplett gesperrt, später zur Sackgasse. Nach dem Umbau soll sie wieder zweispurig und 5,50 Meter breit sein. Wie auf der Ritterstraße auch wird Tempo 30 gelten, damit der Radverkehr auf dem Streifen mitlaufen kann.

Anwohner und Lastwagen können hier weiter rein- und rausfahren.

Kreuzungen werden barrierefrei und blindengerecht

Neben LED-Leuchten wird die neue Kreuzung außerdem behindertengerecht werden. Bordsteine sind für Rollstühle und Rollatoren komplett abgesenkt. Sehbehinderte sollen sich an einem extra hohen Bordstein orientieren können.