Die Stadt will mehr Ruhe in die Nordstadt bringen. Eines von vielen Mitteln dafür ist die neue Zweigstelle des Ordnungsamtes am Nordmarkt.

Dortmund – 100.000 Euro hat die Stadt in die 170 Quadratmeter großen Räume des Nordmarktbüros gepumpt. Ab sofort stehen sie den Mitarbeitern des Ordnungsamtes zur Verfügung. Dort können sie aufgegriffene Personen durchsuchen, Schreibarbeiten erledigen und das unmittelbare Umfeld des Nordmarkt-Viertels beobachten. Denn das Büro hat von außen verspiegelte Scheiben.

Die Räume sollen für dienstliche Besprechungen, aber auch für die Zusammenkünfte mit Nordstadt-Bewohnern genutzt werden. Neben dem neuen Büro steht den Anwohnern weiterhin das Nordstadtbüro an der Bornstrasse 124 als Anlaufstelle zur Verfügung.

Sicherheitsgefühl durch Präsenz in Nordmarkt-Viertel erhöhen

„Wir möchten an dieser wesentlichen Stelle der Nordstadt eine Präsenz zeigen, die dazu beiträgt, das wir das hier insgesamt so gestalten, dass der Nordpark in seiner Funktion als Treffpunkt und Freiraum gestärkt wird“, erklärt Oberbürgermeister Sierau.

Von der neuen Zweigstelle am Nordmarkt erwartet die Stadt eine positive Wirkung auf das Wohnumfeld. Es soll zum Beispiel weniger Störungen durch dort abhängende Personengruppen geben. Und es soll das subjektive Sicherheitsgefühl von Anwohnern und Passanten erhöhen.

Aufwertung des Viertels durch Ankauf von Problemimmobilien

Das Büro am Nordmarkt ist nur eine von vielen städtischen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Nordstadt. So kauft die Stadt gezielt sogenannte Problemimmobilien im Nordmarkt-Viertel auf, zum Beispiel der angrenzende Gebäudekomplex an der Mallickrodtstrasse 55- 57. Damit will die Stadt Aktivitäten städtischer und anderer Akteure zur Aufwertung der Nordstadt unterstützten.