Bild: Kathrin Menke

Wer in diesem Jahr zum Mittelalterlichen Lichterweihnachtsmarkt am Fredenbaumpark geht, muss etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Tickets kosten zwei Euro mehr. Grund dafür sind laut Veranstalter deutlich gestiegene Kosten. Es gibt zudem einige Neuerungen.

In diesem Jahr kosten Tagestickets für den Lichterweihnachtsmarkt statt bislang 5 Euro nun 7 Euro. Das macht Veranstalter Gisbert Hiller auf seiner Internetseite transparent: „Mit 5 Euro Eintritt können wir das leider alles nicht mehr abfedern.“ Infield- und Konzertkarten werden ebenfalls teurer. Kinder unter 14 Jahren haben aber weiterhin freien Eintritt.

Grund dafür seien drastisch gestiegen Kosten in fast allen Bereichen. Als echter Brocken haben sich dabei die Gema-Gebühren erwiesen: Statt wie zuvor 28.000 Euro, verlangt die Verwertungsgesellschaft in diesem Jahr satte 130.000 Euro. Die Gema verwaltet Nutzungsrechte von Komponisten und Musikverlegern – und habe nicht mit sich reden lassen.

Kosten seien explodiert

Auch Personalkosten, Ausgaben für Sicherheit sowie die Kosten für Heizöl seien explodiert. Zudem habe die lange Trockenheit dafür gesorgt, dass der Teich im Park kaum noch Wasser führt. Damit die neue Brücke für die Besucher dennoch schwimmt, seien mehr als sechs Millionen Liter Wasser nötig. Kostenpunkt: weitere 10.500 Euro.

Die Besucher zeigen dafür auf der Facebook-Seite der Veranstaltung jedoch größtenteils Verständnis: „Für das was geboten wird, ist der Preis mehr als gerechtfertigt. Ich finde es aber grundsätzlich toll dass erklärt wird, warum der Preis steigt. Erhöht die Akzeptanz der Erhöhung deutlich, es wird oft zu schnell von ‚Abzocke‘ geredet…“, schreibt ein Nutzer.

Einige Neuheiten

Für den teureren Eintritt bekommen die Besucher auch etwas mehr geboten. Am Platanenplatz im Süden hat die Stadt in diesem Jahr einen neuen Eingang zum Lichterweihnachtsmarkt geschaffen. Damit soll das Gedränge an der engen Brücke ein Ende haben.

„Es gibt dann eine klare Einbahnstraßen Regelung, vom Platanenplatz rechts am See vorbei rein und über die Holzbrücke zum Platanenplatz wieder raus“, schreibt Veranstalter Hiller auf Facebook. Bis zum Start soll der Weg fertig sein.

Neben den bekannten Auftritten von Mittelalterbands wie Saltatio Mortis, Letzte Instanz und Versengold wird in diesem Jahr erstmals zum Fabelwesen-Festival (26. bis 30. Dezember) geladen. Beim Wettbewerb um die besten Kostüme können die Träger mehrere Hundert Euro gewinnen.

Für Kinder von drei bis zehn Jahren haben die Veranstalter die Band „Heavysaurus“ gebucht.

Tickets und Zeitplan

Der Mittelalterliche Lichterweihnachtsmarkt in Dortmund hat vom 22. November (Donnerstag) bis zum 1. Januar 2019 immer donnerstags bis sonntags geöffnet.

Tickets und den genauen Zeitplan findet ihr auf der Seite des Lichterweihnachtsmarkts.