Zwei junge Männer wurden am Samstag (12. Mai) gegen 4.15 Uhr im Brückstraßenviertel von einer anderen Gruppe von Männern auf ihren Alkoholkonsum angesprochen und anschließend geschlagen und ausgeraubt. Der Streit hatte offenbar religiösen Hintergrund.

Laut Aussage der beiden 23 und 24 Jahre alten Männer kamen sie in den frühen Morgenstunden aus einer Diskothek und befanden sich auf dem Weg nach Hause. Auf der Hansastraße/Lütge Brückstraße im Brückstraßenviertel sprach eine vierköpfige Gruppe die beiden aus dem Irak stammenden Männer an.

Aus der Gruppe heraus wurde in aggressivem Ton die Frage gestellt, warum beide Alkohol trinken würden. Das würden „gläubige Muslime“ nicht machen. Der 23-Jährige entgegnete daraufhin, dass sein Glaube ihm das erlaube. Unvermittelt schlugen die unbekannten Männer dann auf ihn und seinen Begleiter ein. Einer aus dem Quartett drohte dabei auch mit einem Messer, setzte es jedoch nicht ein. Im Laufe des Handgemenges wurde dann noch das Mobiltelefon des 23-Jährigen gestohlen. Als der 24-Jährige am Boden lag, traten die Unbekannten noch auf den Hilflosen ein.

Männer kamen ins Krankenhaus

Die beiden Geschädigten mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Zwei der Täter werden als circa 20 Jahre alt beschrieben, die beiden anderen zwischen 17 und 19 Jahre alt. Alle vier, so die beiden Geschädigten, sollen offenkundig muslimischen Glaubens gewesen sein.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Aufenthaltsort oder die Identität der Täter geben können. Diese melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmunder unter der Rufnummer 0231 132 7441.

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