Bild: Florian Forth/Dortmund24

Zack, da ist sie doch: Die Veranstaltungsreihe „Sommer am U“ findet wieder statt. In diesem Jahr ist die Reihe mit 25 Veranstaltungen in zwei Monaten jedoch etwas kürzer als gewohnt. Grund dafür ist die kommende Pink-Floyd-Ausstellung.

Die Pink-Floyd-Ausstellung wirft ihre Schatten voraus: Weil das Großprojekt viel Planung benötigt, war lange nicht klar, was mit dem „Sommer am U“ passiert. „Erst Ende Februar stand fest, dass es wieder stattfinden wird“, sagte Jasmin Vogel, Marketingleiterin am U, bei der Vorstellung des Konzepts am Mittwochmittag (30. Mai).

Deshalb wird auf dem Platz vor dem ehemaligen Brauereigebäude nur zwei Monate lang musiziert und geslammt. Vom 2. Juni (Samstag) bis 27. Juli (Freitag) steht das Programm – hauptsächlich am Donnerstag und Sonntag.

Filmklassiker „Tron“ als Vorlage

Außerdem haben die Macher die Gestaltung überdacht. Was bislang mit bepflanzten Paletten recht grün wirkte, soll in diesem Jahr einem futuristischen Design weichen. Als Vorlage dienten laut Marc Röbbecke von Heimatdesign die Filmklassiker „Tron“ und „Blade Runner“. Röbbecke: „Das wird technisch-futuristisch, aber auch passend zum Platz.“

Sommer am U
Drei Tribünen, eine Insel mittig vor der Bühne, bunte Leichten: Der Platz vor dem U soll entsprechend diesem Modell futuristischer anmuten. Foto: Florian Forth/Dortmund24

Die niedrigen Tribünen stehen bereits auf dem Vorplatz. Zum Wochenende werden auch die Container geliefert. Mehrere Lichtsäulen mit spezieller Folie sollen das Sonnenlicht brechen – und schlagen mit diesen Prismen bereits den Bogen zur Pink-Floyd-Ausstellung. Gestaltet haben den Platz die Dortmunder Designer von „Konter“ und die Szenografen „Please don’t Touch“. „Es wird anders – aber großartig aussehen“, ist sich Röbbecke sicher.

Schmaleres Programm – an alter Stelle

Das Programm ist wegen der knappen Planungszeit reduziert. Den Auftakt macht das zweitägige Ruhrfolk-Festival am 2. und 3. Juni. Ansonsten stehen Jazz, Rock und Poetry-Slams auf dem Programm. An dem „Made-by-Many“-Prinzip wird jedoch festgehalten. Sprich: Für jeden Abend gibt es einen Veranstalter, darunter unter anderem der Rekorder und die DEW21. Insgesamt stehen 25 Veranstaltungen auf der Liste.

In Zukunft soll sich daran jedoch durchaus etwas ändern. „‚Sommer am U‘ ist jetzt etwas in der Transitphase – auch inhaltlich“, sagte Vogel. Die Pläne, das „Sommer am U“ wegen der Beschwerde einer Nachbarin an die Treppen neben dem U zu verlegen, wurden aber wieder verworfen. Dennoch wird keine Veranstaltung länger als 22 Uhr gehen, sagte Vogel. „Wir werden darauf Acht geben, dass sich keine Anwohner belästigt fühlen.“

Alle Infos zum Programm gibt es auf der Facebook-Seite von „Sommer am U 2018“Das Programmheft gibt es ab Freitag.