Bild: Florian Forth/Dortmund24

Zum Start in die Weihnachtsmarkt-Saison hatte die Bundespolizei am Wochenende am Dortmunder Hauptbahnhof alle Hände voll zu tun. Prügeleien, Attacken auf Beamte oder Beleidigungen kamen am vergangenen Wochenende gehäuft vor.

Startschuss für die Gewaltexzesse am Hauptbahnhof war am Freitag (30. November) um 23.50 Uhr auf dem Vorplatz. Eine Streife der Bundespolizei konnte beobachten, wie ein Iserlohner (18) eine Bierflasche gegen den Kopf des 19-Jährigen aus Herne schlug.

Weil der Angreifer mit der zerbrochenen Flasche in der Hand drohte, kündigte die Polizei den Einsatz von Pfefferspray an. So ließ sich der Mann beruhigen.

Ohne Grund ins Gesicht  geschlagen

Ebenfalls auf den Vorplatz des Hauptbahnhofs, allerdings einen Tag später (5.40 Uhr am 1. Dezember) kassierte ein 20-jähriger aus Bochum wohl grundlos einen Schlag gegen das Gesicht und verletzte sich am Auge. Täter war ein 26-jähriger Mann aus Herzogenrath.

Am Sonntag (2. Dezember um 1.20 Uhr) mussten sich Bundespolizisten gegen tätliche Angriffe eines Mannes wehren. Auch Spuckattacken mussten die Beamten ertragen.

Zuvor wollten sie den Zustand eines auf einer Bank reglos sitzenden Mannes prüfen. Der wehrte sich plötzlich mit Tritten und Schlägen. Gegen den fliegenden Speichel des Mannes nutzten die Polizisten später sogenannte Spuckschutzhauben.

Kopfstöße und Faustschläge

Gegen 8.35 Uhr am selben Tag musste die Bundespolizei im Falle einer Schlägerei unter Bekannten schlichten. Dabei verletzte der 35-Jährige seinen Kontrahenten (38) mit einem Kopfstoß, woraufhin dieser sich mit Faustschlägen revanchierte.

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Bei letztem erwähnenswerten Vorfall an jenem Sonntag warf ein Mann (26) eine Glasflasche auf eine andere Person – er verfehlte sie zum Glück.

In allen Fällen leitete die Polizei Strafverfahren ein.