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Statt in der Schule zu pauken, gehen sie mit Plakaten auf die Straße. Freitag (18. Januar) soll im Zeichen des Klimaschutzes stehen. Bei der Aktion „Fridays for Future“ demonstrieren auch Dortmunder Schüler mit.

Alles startete mit der jungen, schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie demonstrierte im August 2018 mit einem Schild vor dem schwedischen Reichstag für den Klimaschutz.

Zahlreiche Schüler in verschiedenen Ländern schlossen sich ihrer Bewegung an und fanden sich unter dem Hashtag #FridaysforFuture zusammen.

Klimaschutz: Dortmunder Schüler treffen sich am Rathaus

Das Ziel der Bewegung ist es, die Politiker aufmerksam zu machen, damit sie schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz einleiten.

Auch Deutschland macht mit. Kommenden Freitag streiken Schüler aus über 50 deutschen Städten. Und auch Dortmunder Schüler sind dabei, wie es in einer Ankündigung heißt. Sie treffen sich am 18. Januar um zehn Uhr am Rathaus.

Auf Twitter spalten sich die Meinungen

Doch es ist ein normaler Unterrichtstag. Und das heißt Anwesenheitspflicht, sofern man keine Entschuldigung vorlegt. Auf Twitter wird darüber diskutiert, wie diese Postings zeigen:

Die Meinungen spalten sich: Einige Eltern unterstützen das Vorhaben und schreiben ihren Kindern eine Entschuldigung für die Fehlzeit.

Andere finden es nicht richtig, während der Schulzeit zu streiken.

Ob die Bildungspflicht jetzt unter dem Fehltag leidet, ist eine Frage für sich. Dass das Thema Klimaschutz nicht nur der jungen Schwedin am Herzen liegt, sondern vielen weiteren jungen Menschen, zeigt die Aktion auf jeden Fall.

Thunbergs Statement dazu: „Warum für eine Zukunft lernen, die wir nie haben werden?“

Aber man sollte vorsichtig sein: Bei vereinzelten Fehlstunden sehen die meisten Schulen darüber hinweg. Im schlimmsten Fall gibt es Fehltage, die im Zeugnis eingetragen werden. Bei häufigen Schulschwänzern kann die Schule sogar das Ordnungsamt einschalten. Dann drohen Schulverweise oder Bußgelder.