Egal, ob Feuerwehr Dortmund, Polizei oder Theater – alle machen sie derzeit bei der „Black and White Challenge“ mit. Sieben Tage lang werden schwarz-weiße Fotos gepostet. Einzige Voraussetzung: Auf den Bildern dürfen keine Menschen zu sehen sein.

Die Challenge an sich ist schon alt. Seit 2014 geistert sie immer wieder durchs Netz. Anders als beispielsweise bei der „Ice Bucket Challenge“, bei der sich die User gegenseitig Eimer mit Eiswasser über den Kopf geschüttet haben, geht es bei der „Black and White Challenge“ vor allem um schöne Bilder.

„Black and White Challenge“ – und alle machen mit

„Wir sind von einer befreundeten Organisation nominiert worden“, sagt Andreas Pisarski, Pressesprecher der Feuerwehr Dortmund. Wer diese befreundete Organisation ist, konnten die Twitter-User am 3. Oktober nachlesen. Da bedankte sich die Feuerwehr beim Dortmunder THW für die Nominierung und postete ein Bild von einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Nominiert wurde am Tag der Deutschen Einheit die Dortmunder Polizei. Seitdem zieht sich der „Black and White Challenge“-Virus über die ganze Stadt. Die Mitarbeiter des Dortmunder U machen genau so mit wie die Stadt Dortmund. Einzig das Schauspiel hat sich bislang vor der Nominierung gedrückt.

Feuerwehr bekommt nur positive Rückmeldungen

Auf den Bildern sind Momente aus dem Alltag, aber auch Besonderheiten zu sehen. „Unsere Bilder sind im weitesten Sinne aus dem Einsatzgeschehen“, erklärt Andreas Pisarski. Für die Feuerwehrleute war wichtig, dass die Challenge keinen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Die Fotos sind bereits geschossen worden, sie müssen nur noch gepostet werden.

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Ziel der „Black and White Challenge“? Nicht bekannt. Die Reaktionen auf die Bilder sind zumindest bei der Feuerwehr Dortmund durchweg positiv. Und auch bei der Polizei loben viele User die Ästhetik der Fotos. Feuerwehr-Pressesprecher Pisarski verrät außerdem: „Den ein oder anderen Like konnten wir so auch bekommen.“