Bild: René Werner

Die Dortmunder Feuerwehr ist bei Twitter (fast) nie um einen Spaß verlegen. Am Montag (11. Februar) wird aber mit ernstem Hintergrund gezwitschert. Das Twittergewitter soll zeigen, was die Kameraden tagtäglich leisten.

Zwölf Stunden lang berichtet die Feuerwehr Dortmund live von ihrer Arbeit. Und sie ist damit nicht alleine. In ganz Deutschland machen Berufsfeuerwehren mit. Alleine 16 aus Nordrhein-Westfalen.

Zwischen 8 und 20 Uhr können interessierte Menschen unter #112live mitverfolgen, wie die Feuerwehr arbeitet. Neben den Dortmundern sind zum Beispiel auch Feuerwehren aus Bochum, Gelsenkirchen und Düsseldorf mit dabei.

Feuerwehr beteiligt sich am Twittergewitter

Der Tag ist passend ausgewählt. Der 11. Februar oder in Zahlen geschrieben 11.2. symbolisiert die Notrufnummer der Feuerwehr. Er wurde außerdem zum europäischen Tag des Notrufs ausgerufen.

Am ersten bundesweiten „Twittergewitter“ von Berufsfeuerwehren wollen Brandbekämpfer aus 16 Städten in Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Zwölf Stunden lang sollen unter #112live Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst abgesetzt werden. An der bundesweiten Aktion nehmen am Montag (11. Februar) 41 Berufsfeuerwehren zwischen 8.00 bis 20.00 Uhr teil.

Informationen rund um die Arbeit der Dortmunder Feuerwehr

Der Pressesprecher der Dortmunder Feuerwehr sagt: „Das ist eine Aktion der Berufsfeuerwehren und da wir zu den größeren gehören, machen wir da auch mit. Wir finden das eine gute Idee, unseren Usern da ein bisschen intensiver etwas über Twitter mitzuteilen.“ Über den Tag verteilt soll es aber nicht nur Informationen zu den Einsätzen, sondern auch alles rund um die sonstige Arbeit der Feuerwehr zu lesen geben.

Es gibt sogar schon einen Redaktionsplan, verrät Andreas Pisarski, Pressesprecher der Feuerwehr Dortmund. Von allgemeinen Informationen über den Tag des Notrufs bis hin zur Mitarbeiterwerbung, findet so jeder das Passende für sich.

Aktuelle Top-Themen:

In Dortmund ist das Twittergewitter nicht die erste Aktion, an der die Kameraden teilnehmen. Bei der „Black and White“-Challenge postete die Pressestelle monochrome Bilder aus dem Einsatz. Rund 18.600 Follower verfolgen im Oktober die Challenge sieben Tagen lang.