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Emsland – Zuhause bei den Machern“, so heißt die Kampagne des Emslandes, die aktuell in Essen läuft. Sie zielt auf Arbeitssuchende aus dem Ruhrgebiet ab – es gibt Arbeitsplätze.

Initiiert wurde die Kampagne vom Landkreis und Wirtschaftsverband Emsland. Durch ihre Hilfe sollen neue Fachkräfte aus dem Ruhrgebiet in den ländlichen Kreis im Nordwesten Deutschlands gelockt werden.

Die Standortkampagne soll die Attraktivität des Emslandes verdeutlichen und auf den Landkreis im Nordwesten aufmerksam machen. Man möchte zeigen, dass das Emsland nicht nur ein guter Ort zum Leben ist, sondern vor allem auch zum Arbeiten.

Gerade Fachkräfte aus allen Branchen möchten die Initiatoren mit der Kampagne ansprechen und für sich gewinnen. „Uns geht es darum, in die Köpfe zu bekommen, dass das Emsland eine wirtschaftlich starke Region ist, in der es sich gut leben lässt“, erklärt auch Landrat Reinhart Winter.

Arbeitsplätze für Menschen aus dem Ruhrgebiet

„Das Ruhrgebiet ist für uns aufgrund des städtisch geprägten Umfeldes sowie vergleichsweise hoher Arbeitslosenzahlen dabei eine attraktive Zielregion“, erläutert Winter.

Um die Kampagne mit erhöhten Druck durchzuführen, entschied man sich für einen Schwerpunkt im Ruhrgebiet. Dieser ist die Stadt Essen.

Durch ihre Stellung als Verkehrsknotenpunkt und eine vergleichsweise hohe Arbeitslosenzahl im Ruhrgebiet fällt die Stadt besonders in die Zielregion der Kampagne.

Emsland schaltet 10-Sekunden-Videos

Die Kampagne besteht aus verschiedenen Bausteinen. Wichtigster Teil sind 10-sekündige Informationsspots, die am Essener Hauptbahnhof und viel befahrenen U- und S-Bahnstationen mehr als 16.000 Mal laufen sollen.

Neben typischen Werbemitteln wie Litfasssäulen und Schildern in der Essener Innenstadt, soll auch InApp-Werbung eine Rolle spielen. Circa 350.000 Mal soll die Werbung auch in Apps eingespielt werden, die für die Zielgruppe der Kampagne relevant sind.

Bereits seit Mai 2017 arbeiten der Landkreis und Wirtschaftsverband Emsland an der Standortkampagne. Seit dem Herbst 2018 dann auch mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet.

Info: Mehr Infos zur Kampagne bekommt ihr hier.