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Mehr als 32.000 Laternen sollen auf den Dortmunder Straßen erneuert werden. Doch nicht etwa, weil sie kaputt wären – Dortmund will damit einen großen Schritt in Richtung „Smart City“ gehen.

In erster Linie soll mit den Laternen zwar eine „Lawine teurer Störfälle“ vermieden werden, so die Pressestelle der Stadt Dortmund. Gleichzeitig ist es aber auch eine Maßnahme, die die Stadt ein bisschen näher an eine Smart City rückt.

Laternen bekommen LED und Funktechnik

Insgesamt ersetzt die Stadt 24.600 Leuchten und 10.500 Laternenmasten. Die Laternen sind dann auf einem zukunftsweisenden Stand: Es werden LEDs eingesetzt, die eine höhere Lebenserwartung haben und energiesparender sind. Außerdem wird moderne Funktechnik eingesetzt, sodass die Lichtstärke der Straßenlaternen individuell gesteuert werden kann.

„Smart Cities“ sind Städte, in denen Entwicklungskonzepte umgesetzt werden, die die Effiziens der technischen Abläufe verbessern. „Smart Cities“ gelten als innovativer und grüner als andere Städte. Außerdem weisen sie soziale Inklusionskonzepte vor. 

Die Modernisierung der Straßenbeleuchtung soll in den nächsten acht Jahren vollzogen werden. Für einige Straßen werden die Laternen in Zukunft dann auch in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen eingeschaltet. Und so verwandelt sich Dortmund ein kleines Stück weit in Richtung einer Smart City.

Laternen in Huckarde sind als nächstes dran

Die Maßnahmen zur Erneuerung der Laternen werden vom Konsortium Straßenbeleuchtung Dortmund umgesetzt, einem Zusammenschluss der Unternehmen DEW21 und SPIE SAG. Außerdem wird die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung mit Mitteln des Bundes gefördert.

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In den Stadtteilen Aplerbeck und Mengede sind die Modernisierungen bereits abgeschlossen. Als nächstes ist Huckarde dran. Hier werden in der kommenden Woche (15. – 19. Oktober) alle Leuchten die älter als 30 Jahre, und alle Masten die älter als 50 Jahre sind Straßenzug um Straßenzug ersetzt.