Bild: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Die Dortmunder Polizei trägt auf ihrem Facebook-Auftritt aktuell einen „Online-Trauerflor“. Der Grund ist aber nicht etwa der Terroranschlag von Straßburg, sondern ein tragischer Todesfall bei der Polizei in Bonn.

Dort ist am Montagabend (10. Dezember) ein bei einem Einsatztraining der Polizei Bonn, durch einen Schuss verletzter Polizeibeamte (23) gestorben.

Der junge Beamte war nach den bisherigen Ermittlungen am Nachmittag des 26. November durch einen Schuss in den Hals seitens eines weiteren Polizeibeamten (22) schwer verletzt worden.

Polizisten waren auf dem Weg zur Umkleide

Die beiden Polizisten waren gegen 16.50 Uhr im Rahmen eines Einsatztrainings im Polizeipräsidium Bonn auf dem Weg von einem Umkleideraum zum Schießstand. Dabei trugen sie sowohl ihre Dienstwaffen, als auch die sogenannten „Rot-Waffen“ bei sich. „Rot-Waffen“ sind funktionsunfähige, zu den Dienstwaffen baugleiche Pistolen, die von den Beamten im Einsatztraining genutzt werden.

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Die genauen Umstände und Hintergründe sind weiterhin Bestandteil der laufenden Ermittlungen der Ermittlungsgruppe.

Zunächst gingen die Ermittler von einem „Fehlverhalten“ des 22-jährigen Polizeibeamten aus.