Bild: Orpea

Schon im November 2015 fand am Phoenix See der symbolische Spatenstich für ein 12-Etagen-Hochhaus direkt an der Uferpromenade statt. Doch passiert ist seitdem nicht so viel. Was ist aus den Plänen geworden?

Update, Donnerstag (17. Januar), 11.20 Uhr: Wie die Ruhr Nachrichten in ihrer Ausgaben von Donnerstag berichten, soll der Bau des Hochhauses bald beginnen. Laut dem Bericht soll das Gebäude Ende 2020 fertiggestellt sein.

Erstmeldung, Freitag (11. Mai) 2018: Es ist das letzte unbebaute Areal an der Hafenpromenade des Phoenix Sees. Doch das Gelände, auf dem schon vor über zwei Jahren mit dem Bau eines Wohnturms begonnen werden sollte, besticht aktuell durch seine satte, grüne Vegetation.

Unterwegs am Phoenix See. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24Unterwegs am Phoenix See. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24
Wo aktuell eine Lücke an der Uferpromenade des Phoenix See klafft (ganz rechts im Bild), soll künftig ein Hochhaus mit 12 Etagen entstehen. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24
Unterwegs am Phoenix See. Ein Schild weist auf den Neubau der Comunita Residenz Phoenix See hin.. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24
Für die Comunita Residenz am Phoenix See ist Baubeginn im ersten Halbjahr 2018. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Die französische Orpea-Gruppe und ihre Dortmunder Tochterfirma Comunita stecken hinter dem 12-Etagen-Bau in der 1A-Lage. Hier sollen künftig 88 Plätze für pflegebedürftige Menschen entstehen. Doch seit das Projekt öffentlich wurde, haben sich die Pläne einigermaßen geändert.

Pläne für Comunita Residenz haben sich geändert

Denn ursprünglich sollten neben der Seniorenresidenz auch Wohnungen, eine Arztpraxis, Büros, Ladenlokale und ein Restaurant in den Wohnkomplex kommen. Doch inzwischen hat man von den Plänen Abstand genommen. „Es wird weder eine Arztpraxis, noch Büros oder Ladenlokale geben“, sagte Orpea-Pressesprecher Bernhard Rössler am Freitag gegenüber Dortmund24.

Stattdessen wolle man nun nur noch auf Wohnungen, die Seniorenresidenz und das Restaurant setzen. Zu den genaueren Umständen der Planänderung konnte Rössler nichts sagen. Nur so viel: Sie waren der Grund dafür, dass sich der Baustart für das Projekt dermaßen verschoben hat. Rössler: „Einzelne Räume musste nochmal neu zugeschnitten werden, dadurch gab es auch Verzögerungen.“ Zudem habe man sich dazu entschieden, die angebotenen Wohnungen nicht als Eigentum zu verkaufen, sondern nur zu vermieten.

Im November 2015 fand der symbolische Spatenstich für die Comunita Residenz statt. Danach passierte vor Ort nicht mehr viel. Foto: Orpea
Im November 2015 fand der symbolische Spatenstich für die Comunita Residenz statt. Danach passierte vor Ort nicht mehr viel. Foto: Orpea

Zwischen dem Wohnkomplex aus verschiedenen Gebäuden soll ein 100 Quadratmeter großer „Raum der Stille“ entstehen. Hier finden Bewohner und Besucher Raum und Zeit zur Andacht und inneren Einkehr.

Arbeiten am Phoenix See sollen beginnen

Nun sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen. Auf der Homepage kündigen Orpea und Comunita den Start für das erste Halbjahr 2018 an. Wann der Hochhauskomplex stehen soll, steht allerdings noch nicht fest. Erfahrungsgemäß, so Rössler, könne man mit etwa zwei Jahren ab Baubeginn rechnen. Aktuell sei es aber schwierig, Termine einzuhalten, so Rössler, da es Engpässe in der Baubranche gebe. Das Problem: Durch den Bauboom in Deutschland sind Bauunternehmen gefragt, dadurch kommen Bauprojekte immer öfter in Zeitnot.

Was das am Ende für die Comunita Residenz am Phoenix See bedeutet, bleibt unklar. Dass das Phoenix-See-Hochhaus kommt, steht aber außer Frage.

Info: Wer Interesse an einer Wohnung im Hochhaus hat oder einen der 88 Plätze für pflegebedürftige Menschen möchte, kann sich unter folgender Telefonnummer melden: 0231/17698-0. Aktuell gibt es laut Orpea-Sprecher 200 Interessenten.