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Nicht ganz grundlos ist ein 18-Jähriger am Samstagnachmittag mit einem Roller vor der Polizei geflüchtet. Weder hatte er einen Führerschein, noch war es sein Roller, den er da fuhr. Außerdem hatte er zuvor Marihuana geraucht.

Bemerkt hatten die Beamten den Rollerfahrer und seinen 19-jährigen Sozius am Samstag (7. Juli) gegen 17.30 Uhr auf der Varziner Straße in Huckarde. Als sie ihn in der Oberfeldstraße kontrollieren wollten, reagierte der junge Mann jedoch nicht auf die Anhaltezeichen der Beamten.

Über die Lilienthal- und Junkersstraße fuhr der Dortmunder einmal um den Block zurück auf die Oberfeldstraße. Um nicht von den Polizisten angehalten zu werden, fuhr er sogar über den Gehweg. „Mehrere Passanten konnten nur durch einen Sprung zur Seite Schlimmeres verhindern“, berichtet die Polizei von der Verfolgung.

Fahrer gibt zu, gekifft zu haben

Kurz darauf entwischte der Rollerfahrer durch eine Straße, in der Poller den Beamten den Weg versperrten. Die Beamten fanden den Roller anschließend an der Straße „Am Jungbrunnen“. Die beiden jungen Männer hatten sich in einem Hinterhof versteckt.

Die Polizisten konnten die beiden dort festhalten. Der Fahrer gab zu, den Roller ungefragt von seinem Vater geliehen zu haben. Er sei geflüchtet, weil er Angst hatte gepackt zu werden.

Außerdem gab er zu, Marihuana konsumiert zu haben. Die Polizisten nahmen ihn für eine Blutprobe mit auf die Wache. Anschließend wurde er entlassen.