Bild: Kom­pe­tenz­cen­ter Mar­ke­ting NRW (KCM)

Volle Bahnen sind ein Ärgernis für viele Pendler. Mit dem RRX soll sich das ändern. Ab Sonntag (9. Dezember) ersetzen die neuen Züge den RE11.

Die ersten RRX-Züge nehmen ab Sonntag auf der Strecke von Düsseldorf über Essen und Dortmund nach Kassel-Wilhelmshöhe Fahrt auf. Bislang wurde diese Strecke nur alle zwei Stunden bedient. Jetzt können Fahrgäste stündlich vom Rheinland nach Ostwestfalen fahren.

Bislang war die Bahn für den RE11 zuständig. Nun übernimmt „Abellio“ mit dem RRX die Strecke.

Den angepeilten 15-Minuten-Takt von Dortmund nach Köln sollen Pendler laut RP-Online aber erst nach dem Fahrplanwechsel ab 2030 fahren können. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) bestätigte, dass dies noch Jahre dauern werde.

W-Lan im Zug

Insgesamt 15 neue Züge setzt Siemens Mobility ab dem Wochenende ein. „Bislang war der RRX für viele Menschen in unserem Land Theorie. Jetzt wird er erstmals im Betrieb erlebbar“, sagt Joachim Künzel, der Geschäftsführer beim Nahverkehr Westfalen-Lippe.

Ein großer Vorteil sei die Modernität der RRX-Züge, denn sie sollen bei gutem Mobilempfang kostenloses WLAN anbieten. Dafür gibt es spezielle Fenster, die die Internetverbindung verbessern sollen.

Zudem soll es pro Waggon 400 Sitzplätze geben. Bei zwei aneinander gekoppelten Zügen sind es schon 800 Sitzplätze. So finden Pendler vor allem zu Stoßzeiten leichter einen Platz.

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In den Jahren 2019 und 2020 sollen die RRX-Züge laut der Planung des VRR auf verschiedene Linien des Regionalexpresses ausgeweitet werden. Dazu gehört auch die von Pendlern oft genutzte Linie RE1 von Aachen nach Hamm, sowie der RE4 von Aachen nach Dortmund.