Bild: Malin Annika Miechowski/ Dortmund24

In Dortmund verschönern tausende Bäume die Stadt. Damit das auch so bleibt, arbeitet das Tiefbaumamt nun digital mit einem Tablet.

Egal, ob an der Strobelallee oder im Westfalenpark – Bäume sind ein wichtiger Bestandteil Dortmunds. Doch um sie zu pflegen, war bislang sehr viel Papierkram notwendig. Das soll sich nun durch Tablets ändern.

Wichtige Daten, wie die Größe eines Baumes, seine Art und Vorerkrankungen können die Leute vom Tiefbauamt nun digital auf speziellen Tablets nachlesen. Mit einer App sollen nämlich nun nach und nach alle Bäume auf einer Karte erfasst.

Mit Tablets soll die Baumpflege in Dortmund einfacher sein. Foto: Malin Annika Miechowski/ Dortmund24

Bäume sollen durch Tablets gerettet werden

Durch Punkte sind die Bäume dann auf der Karte, die ähnlich ist wie Google Maps, markiert. Jedoch werden auf dem Tablet nur die städtischen Bäume erfasst. Außerdem hilft das Tablet auch dabei, um die Kosten für die Pflege von Bäumen und Spielplätzen einzuschätzen.

Am Donnerstag Vormittag schaute auch der neue Personaldezernent Christian Uhr vorbei und ließ sich die neuen Arbeitsgeräte erklären. „Das gehört alles zur Stadtverwaltung der Zukunft. Weg vom Papierkram“, meint Uhr.

In 30 Metern Höhe arbeiten die Baumpfleger und haben von dort einen perfekten Überblick

Die Tablets sollen hauptsächlich vom „Bodenpersonal“ der Baumkontrolle genutzt werden. Was sie auf dem Tablet sehen, geben sie dann per Funk an den Kollegen auf dem 30 Meter hohen Hubwagen weiter. Dieser kann dann gezielt mit einer Säge die kranken Teile des Baums bearbeiten. So kann man Bäume retten, die beispielsweise von Massariapilzen befallen sind.

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Zudem können die Arbeiter mithilfe der Tablets dann die Historie eines Baumes nachverfolgen, also wann der Baum zuletzt welche Krankheit hatte. Aktuell steht die digitale Arbeit mit dem Tablet noch am Anfang, weshalb es auch mal „Kinderkrankheiten“ gibt, aber Christian Uhr verspricht sich viel davon. „Dass hier die Technik eingesetzt wird, ist ganz im Sinne der Digitalisierung der Verwaltung.“

Insgesamt sollen mit 20 Geräten etwa 60.000 Bäume kontrolliert werden. Dazu kann man mit den Tablets aber auch Spielplätze und das Grünflächenmanagement steuern.