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In Deutschland ist die Angst vor Altersarmut aktuell präsenter denn je. Auch in Dortmund ist die Zahl der Senioren, die nur eine Mini-Rente bekommen ziemlich hoch. Besserung scheint in näherer Zukunft nicht in Sicht – ganz im Gegenteil.

Wie Radio 91.2 berichtet, würden 113.000 Arbeitnehmer in Dortmund nach aktuellen Angaben nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Trotz 45 Berufsjahren.

Zahl der armutsgefährdeten Rentner steigt

Wie die Gewerkschaft „Nahrung-Genuss-Gaststätten“ herausfand, droht 41 Prozent aller Beschäftigten eine geringe Rente. Bei weniger als 789 Euro spricht man in Dortmund schon von „Alters-Hartz-IV“.

Die Zahl der armutsgefährdeten Rentner soll in Zukunft sogar weiter steigen. Bis 2030 könnten mehr als 129.000 Menschen betroffen sein.

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NGG Geschäftsführer Manfred Sträter nimmt deshalb vor allem Politiker und Arbeitgeber in die Pflicht. Er ist der Meinung, dass Menschen die ein Leben lang gearbeitet haben, später auch mit ihrer Rente vernünftig leben müssen.