Bild: Rene Werner

Nach einem Unfall mit drei beteiligten Lkw auf der A2 in Dortmund ist es am Mittwoch zu einem Stau in Richtung Hannover gekommen. Die Polizei veröffentlichte die letzte Informationen über den Unfallhergang am Mittwochabend.

Update – 19.00 Uhr

Bei einem Lkw-Fahrer handelte es sich um einen 52-jährigen Mann aus Dortmund, der mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Hannover unterwegs war. Der Verkehr staute sich auf Höhe Dortmund-Lanstrop. Der Dortmunder brachte sein Fahrzeug zum Stillstand.

Ein 61-jähriger Mann aus Witten konnte mit seinem Lkw-Gespann ebenfalls abbremsen. Ein dritter Lkw-Fahrer aus Bergkamen übersah den Stau aus ungeklärter Ursache und prallte auf des Heck des vorderen Lkw auf. Er wurde im Führerhaus eingeklemmt. Der Bergkamener erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Drei LKW beteiligt – zwei Schwerverletzte

Die Feuerwehr befreite ihn. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Wittener musste ebenfalls ins Krankenhaus. Der Dortmunder blieb unverletzt.

Ein Rettungshubschrauer war im Einsatz. Während der Unfallaufnahme waren zwei der drei Fahrstreifen gesperrt. Auch die Abfahrt Dortmund-Lanstrop war dicht. Gegen 12.25 lief der Verkehr wieder. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt 60.000 Euro.

Ursprungsmeldung – 10.00 Uhr

Wie die Polizei am Morgen mitteilt, sei der Unfall auf Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Lanstrop passiert. Diese musste gesperrt werden.

Nach ersten Informationen der Polizei musste ein Gefahrenguttransporter gegen kurz vor 10 Uhr am Mittwochmorgen (7. November) abbremsen, woraufhin zwei weitere Lkw auf diesen auffuhren. Während der erste Lkw nur leicht auf den abbremsenden Gefahrguttransporter vor ihm auffuhr, krachte der nächste Lkw im Bunde – ein 7,5-Tonner – heftiger auf den mittleren Lkw.

Fahrer bei Unfall auf A2 eingeklemmt

Der Fahrer des 7,5-Tonners wurde in der Folge in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Wie die Polizei mitteilt, sei der Fahrer aber ansprechbar gewesen. Er wurde schwer verletzt durch einen Hubschrauber abtransportiert.

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Da sich der Auffahrunfall auf der rechten Fahrspur ereignete, konnte der Verkehr größtenteils an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Eine von drei Fahrspuren blieb befahrbar. Es kam zu einem längeren Stau auf der A2.