Der eine verhaftet, der andere entlassen: Den Champions-League-Gegnern des BVB gehen plötzlich die Trainer aus. In der schweren Gruppe A mit Monaco, Madrid und Brügge könnte das zum Vorteil werden.

In Belgien brennt gerade mächtig der Baum: Ein handfester Betrugsskandal erschüttert den Fußball. Unter den fast 30 Festgenommenen war auch Ivan Leko, Trainer des CL-Gegners FC Brügge. Er musste die Nacht auf Donnerstag (11. Oktober) bereits hinter Gittern verbringen.

Eigentlich dürfte er vorerst andere Probleme haben, als eine passende Spielaufstellung zu finden. Sein Anwalt gab sich kämpferisch: Man werde Leko bald wieder auf dem Fußballplatz sehen.

AS Monaco: Auch Trainer Jardim muss gehen

Auch bei einem weiteren Gruppengegner des BVB, dem AS Monaco, ist derzeit Platz auf der Trainerbank. Der Verein aus dem Fürstentum hat am Donnerstag den 44-jährigen Leonardo Jardim vor die Tür gesetzt.

Nächste CL-Partie des BVB

Der BVB muss zu Hause am 24. Oktober (Mittwoch) gegen Atlético Madrid ran. Wo ihr dieses und weitere Spiele sehen könnt, lest ihr hier.

Kaum ein Wunder: Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Rennes am Wochenende belegt der Verein derzeit nur den Relegationsplatz in der französischen ersten Liga. Der Portugiese war vier Jahre lang Trainer der Monegassen.

Als Nachfolger wird derzeit sogar ein ganz großer Name im Weltfußball gehandelt: Thierry Henry. Der einstige Weltklasse-Stürmer ist aktuell als Co-Trainer beim WM-Dritten Belgien tätig.

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Ein Trainer sitzt noch fest im Sattel

Recht sattelfest zeigt sich hingegen der Trainer des nächsten Champions-League-Gegners. Diego Simeone coacht seit 2011 die Spieler von Atlético Madrid. Das scheint auch bis zum nächsten Spiel gegen den BVB Ende Oktober so zu bleiben.

Wer nach der Länderspielpause die anderen Mannschaften trainiert, bleibt hingegen noch abzuwarten.

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