Montag, 24. September 2018

Reinhard Rauball wird sein Amt als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) 2019 nicht mehr weiterführen. Doch auch nach diesem Kapitel wird der 71-jährige Jurist noch genügend zu tun haben.

BVB-Präsident Reinhard Rauball ist, nicht nur wenn es um Fußball geht, ein echter Tausendsassa: Neben den Ämtern als DFL-Präsident und Präsident von Borussia Dortmund ist er außerdem erster DFB-Vizepräsident. Der 71-Jährige arbeitet zudem als Rechtsanwalt in Dortmund. Auch für gute Zwecke engagiert er sich.

Reinhard Rauball als Held des BVB

Als Präsident von Borussia Dortmund ist Rauball ein erfahrener Mann. Die aktuelle Amtszeit ist bereits seine dritte. Von 1979 bis 1982 schrieb er sogar als jüngster Präsident eines Fußball-Clubs Geschichte. Diese setzte sich 1984 mit seiner zweiten Amtszeit fort. Nicht zuletzt durch sein strategisches Geschick konnte die derzeitige Krise des BVB erfolgreich gemeistert werden.

Hans-Joachim Watzke will an ihm festhalten

Wer maßgeblich zur Rettung des BVB beiträgt, den lässt man nur ungerne ziehen. Das weiß anscheinend auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Der hoffe laut der Deutschen Presseagentur auf eine Fortsetzung von Rauballs Amt beim BVB. „Es ist mein Wunsch, dass uns Reinhard Rauball über 2019 hinaus beim BVB erhalten bleibt“, sagte Watzke.

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Außerdem habe der Ligaverband unter seiner Führung eine „ungemein positive Entwicklung genommen“. Der deutsche Fußball habe während der Amtszeit von Reinhard Rauball große Erfolge feiern können, wie den WM-Titel 2014 und das Champions-League-Finale zwischen dem BVB und dem FC Bayern München.

Rauball auch außerhalb des Fußballs erfolgreich

Wenn er nicht gerade als Präsident agiert, dann arbeitet Reinhard Rauball beispielsweise als Mitglied des DFB-Vorstandes oder als Vorsitzender des Stiftungsrats der DFL-Stiftung. Doch auch abseits des Fußballfeldes macht er eine gute Figur: Er ist als Stiftungsratsmitglied der Robert Enke Stiftung tätig und arbeitet als Jurist in Dortmund.

Zudem ist er sozial engagiert, wie beispielsweise als Botschafter von Kinderlachen e.V.: „Ich unterstütze Kinderlachen, weil ich selber zwei gesunde Töchter habe und ich weiß was das bedeutet und bin dafür sehr dankbar“, wird er auf der Seite zitiert.

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