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Am 18. Januar startet die Rückrunde der Bundesliga. Der FC Bayern München startet mit dem Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim. Borussia Dortmund absolviert am 19. Januar das Topspiel auswärts gegen RB Leipzig. Niklas Süle und Thomas Müller können sich eine Kampfansage an den BVB nicht verkneifen. Ex-Bayern Trainer Felix Magath findet, dass der BVB nicht die Klasse hat, um Deutscher Meister zu werden.

Update, Freitag (11. Januar), 9.30 Uhr: Der BVB habe nicht die Klasse sich durchzusetzen, sagt Felix Magath gegenüber dem Sportmagazin „kicker“. Der Sechs-Punkte Vorsprung sei Vergleichbar mit einer 2:0 Führung in einem Spiel über 90 Minuten.

Insgesamt spreche die Qualität der Einzelspieler für die Bayern. Die Hinrunde würde die Schwäche der Münchener mehr abbilden als die Stärken der Dortmunder.

BVB ist nicht so gut wie die Bayern

Falls der BVB sich einen Ausrutscher erlauben würde, dann würde die Nervosität steigen. „Die Münchener kämen ihnen in diesem Falle bis auf drei Zöhler nahe, dazu haben sie das Rückrunden-Duell gegen den BVB zu Hause, wo sie einen Sieg einkalkulieren, was legitim ist“, schreibt Magath im „kicker“-Einwurf.

Borussia Dortmund könne zudem nicht nur gegen die fünf Topteams der Liga verlieren, sondern auch gegen Mainz und Düsseldorf. Andererseits sei der BVB aber auch in der Lage, gegen jeden zu gewinnen.

Erstmeldung, Donnerstag (10. Januar): Süle äußerte sich im Trainingslager der Bayern in Doha über die Situation der Bundesliga-Tabelle und dem Rückstand auf den BVB. „Es gibt keinen Einzigen hier, der nicht davon ausgeht oder daran glaubt, dass wir Deutscher Meister werden. Sechs Punkte sind nicht die Welt.“

FC Bayern will dem BVB keine ruhige Minute gönnen

Für den Verteidiger vom FC Bayern und Nationalspieler gibt es einen Grund, warum die Bayern vor Borussia Dortmund Deutscher Meister werden in dieser Saison. „Weil ich finde, dass wir die beste Mannschaft haben.“

Niklas Süle gibt den FC Bayern München im Kampf um die Meisterschaft nicht auf. Foto: Sven Hoppe/dpa
Niklas Süle gibt den FC Bayern München im Kampf um die Meisterschaft nicht auf. Foto: Sven Hoppe/dpa

Wie die „Sport Bild“ berichtet, ist die Situation, sechs Punkte hinter dem BVB zu sein, für Müller nicht ganz so schlimm. Er könne sich damit anfreunden. Das Ziel sei es, Woche für Woche die Punkte vom Dortmunder Polster, das sie im Moment auf uns haben, abzuknabbern.

FC Bayern mit herausfordernder Situation

Müller hat die Meisterschaft noch lange nicht abgeschrieben. „Es wäre ein Traum, die Meisterschaft am 34. Spieltag zu holen und ein komplett anderes Gefühl, als in den Jahren zuvor“, sagte er gegenüber der „Sport Bild“. Der ganz große Jubel blieb in den letzten Jahren aus. Aber genau das soll für die nötige Motivation im Kader vom FC Bayern sorgen.

Schon im November sagte Ersatzspieler Sandro Wagner, dass der BVB keine Übermannschaft sei. Bei einem PR-Termin klang der Wagner wenig beeindruckt. „Auch wenn sie gute Spiele gemacht haben: Wir sind ganz klar die bessere Mannschaft, die mit Abstand beste in Deutschland.“

Aktuelle Top-Themen

Die Rückrunde startet am Wochenende zwischen dem 18. und 20.  Januar. Am 7.  April 2019 kommt es zum großen Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in der Allianz-Arena in München.