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Am Mittwochabend (13. Februar) geht es für den BVB wieder in der Königsklasse los. Im ehrwürdigen Wembley Stadion treffen die Dortmunder auf Tottenham Hotspur. Keine einfache Aufgabe, wie auch Sebastian Kehl zugibt:

„Mit Tottenham haben wir ein schweres Los gezogen. Aber unter den Besten 16 gibt es nur noch schwere Aufgaben. Wir haben einen Gegner, den wir schlagen können und auch schlagen wollen,“ sagte der 38-Jährige am Rande einer Medienveranstaltung des Streamingdienstes „DAZN“.

Gegen Tottenham zurück in die Spur?

Nach den unglücklichen Ergebnissen in den vergangenen Spielen mit zwei Unentschieden in Frankfurt (1:1) und gegen Hoffenheim (3:3) inklusive Pokalaus gegen Werder (2:4 n.E), könnte ausgerechnet die Champions League dabei helfen, die Borussia wieder in die Spur zu bringen.

Das Last-Minute-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim wurde laut Sebastian Kehl bereits aufgearbeitet. Foto: dpa

Sebastian Kehl meint:“ Wir freuen uns auf die englischen Wochen. Da haben wir weniger Zeit uns über Siege zu freuen oder über Niederlagen zu ärgern.“

Hoffenheim-Spiel ist bereits aufgearbeitet

Genau deshalb haben die Schwarzgelben das Spiel gegen die TSG Hoffenheim bereits am Sonntagmorgen (10. Februar) gründlich analysiert. Dabei haben die Trainer den Spielern verschiedene Videosequenzen vorgespielt:

„Es gab viele gute Szenen. Der Fokus lag aber auf den verbesserungswürdigen Szenen. Der Blick muss jetzt nach vorne gehen,“ sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung.

„Tottenham fühlt sich in Wembley nicht so wohl“

Da sich die Bauarbeiten an der „New White Hart Lane“, dem neuen Stadion der Spurs, deutlich verzögern, muss das Team von Trainer Mauricio Pochettino erneut im Wembleystadion gegen den BVB antreten. Trotz schlechter Erinnerungen ein Vorteil laut Kehl:

„Es wäre schon cool gewesen im neuen Stadion zu spielen, aber Tottenham fühlt sich in Wembley nicht so wohl.“

Hier spielen sie nicht. Das neue Stadion der Spurs „New White Hart Lane“ ist noch nicht fertig. Foto: Mark Blease

Aktuelle Top-Themen:

Das belegt auch die Statistik: In der letzten Saison an der „White Hart Lane“ (2017/2018) verloren die Spurs kein einziges Heimspiel. In der aktuellen Saison stehen bereits vier „Heimniederlagen“ in Wembley zu Buche. Möglicherweise ein Vorteil für den BVB.