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Tottenham Hotspur, Gegner des BVB im Achtelfinale der Champions League, muss mehrere Wochen auf seinen Stürmerstar Harry Kane verzichten. Aber wer sind die Alternativen für den Superstar?

Wie die Spurs am Dienstag bekanntgaben, fällt der 25-Jährige wegen einer Knöchelverletzung länger aus und wird erst Anfang März im Training zurück erwartet.

Damit fehlt Kane, aktuell mit 20 Treffern Tottenhams bester Torschütze, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den BVB am 13. Februar (Mittwoch) und möglicherweise auch im Rückspiel am 5. März (Dienstag) in Dortmund.

Kane humpelte vom Platz

Der englische Fußball-Nationalspieler hatte sich am Sonntag im Heimspiel gegen Manchester United (0:1) kurz vor dem Abpfiff im Dreikampf mit den Verteidigern Phil Jones und Victor Lindelof verletzt. Nach der Partie humpelte Kane vom Platz.

Nach dem Spiel meldete sich Kane prompt via Instagram zu Wort und zeigte sich kampfstark: „Verletzungen sind Teil des Spiels, aber niemand wird härter arbeiten, um wieder fit zu werden. Danke für eure Nachrichten.“

 

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Injuries are part of the game but no-one will be working harder to get back fit. Thanks for the messages.

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Wegen einer ähnlichen Verletzung am Knöchel hatte er auch in der vergangenen Saison zehn Spiele verpasst.

Für Tottenham Hotspur wiegt der Ausfall zu diesem Zeitpunkt besonders schwer. Neben Kane fehlt dem Tabellendritten der Premier League derzeit auch Heung-Min Son. Der Stürmer nimmt mit Südkorea an der Asienmeisterschaft teil. Sollte er mit seinem Team ins Finale kommen, würde Son erst Anfang Februar zu den Spurs zurückkehren.

Spanier in der Hinterhand

In der Hinterhand hat Trainer Mauricio Pochettino jetzt den Spanier Fernando Llorente, der in dieser Saison in 13 Spielen vier Tore geschossen hat. An Kanes Klasse kommt er aber sicher nicht heran.

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Und dann gibt es  den Niederländer Vincent Janssen, der seit August 2017 nicht mehr für die erste Mannschaft der Spurs spielt und keine Option im Sturm darstellen sollte.

Gut möglich also, dass Tottenham nochmal auf dem Transfermarkt tätig werden könnte, wie englische Medien spekulieren. mit dpa-Material