Bild: Guido Kirchner/dpa

Im Gegensatz zur Profimannschaft des BVB feierte die U23-Mannschaft am Dienstag einen haushohen Sieg im Ruhrpott-Duell gegen Rot-Weiß Essen. Für die Profis Shinji Kagawa und Sebastian Rode gab es aber nicht nur Applaus.

Bevor Borussia Dortmund gegen Atletico Madrid antrat, entzündeten die Spieler der U23 des BVB ein Tor-Feuerwerk. Fans des Regionalligisten Rot-Weiß Essen empfanden das Spiel aber als unfair. Das lag an Shinji Kagawa und Sebastian Rode.

Kagawa und Rode: Profi-Spieler siegen mit zweiter Mannschaft

Shinji Kagawa und Sebastian Rode haben es momentan schwer im Profi-Kader des BVB. Der Konkurrenzdruck ist hoch. Deshalb sollten sie nun Spielpraxis in der U23 der Borussen sammeln. Dafür hatten die beiden jedoch mit lauten Buh-Rufen zu kämpfen, denn Lizenzspieler in der zweiten Mannschaft einzusetzen, ist umstritten. Aus dem Essener Fanblock schallte es neben Protesten wie „Ohne Profis habt ihr keine Chance“ zudem „Scheiß DFB“-Rufe, denn laut Regeln ist der Einsatz erlaubt.

Laut den offiziellen DFB-Regeln darf ein Lizenzspieler nur in einer weiteren Mannschaft des Vereins mit Aufstiegsrecht spielen, wenn er in vier aufeinanderfolgenden Pflichtspielen der Profimannschaften nicht gespielt hat.

Shinji Kagawa trug entscheidend zum 5:0 Sieg des BVB II gegen Rot-Weiß Essen bei. Foto: dpa

Während die Partie für Sebastian Rode nach 72 Minuten beendet war, als er ausgewechselt wurde, spielte Shinji Kagawa das komplette Spiel durch. Die beiden erzielten zwar keine Tore, trugen aber entscheidend zum 5:0-Sieg bei. Besonders der Japaner erwischte einen Sahne-Tag. Durch einen Doppelpass mit Isak bereitete Kagawa das zwischenzeitliche 3:0 vor.

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Dass der BVB für die zweite Mannschaft auf Profis zurückgreift, ist nicht das erste Mal. Auch Spieler wie Neven Subotic und Julian Weigl halfen dort schon aus.